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MUVI: Al Ain Hospitals durch JCI akkreditiert

(Wien, 24-09-2010) Mit der Akkreditierung des Al Ain Hospitals durch JCI (Joint Commission International) wurde die exzellente Arbeit des MUVI-Teams in diesem Spitalsprojekt ausgezeichnet. Anlässlich der Akkreditierung besuchte auch seine Hoheit, der Kronprinz von Abu Dhabi, General Sheikh Mohammed bin Zayed bin Sultan Al Nahyan das Spital und bekräftigte nochmals die Pläne zum Neubau.

Das Al Ain Hospital mit 425 Betten und 2.500 MitarbeiterInnen ist in seiner dynamischen Entwicklung ein Vorzeigeprojekt: MUVI ist als Global-Player im Top Healthcare-Management mit der ärztlichen Leitung des Krankenhauses betraut. Gemeinsam mit VAMED, auch in anderen Projekten ein bewährter Partner von MUVI, wurden der Um- und partielle Neubau sowie die Etablierung einer neuen Qualitätsinfrastruktur, teilweise mit neusten Geräten, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bewältigt. Die hohe Kompetenz der MedUni Wien ExpertInnen war dafür mitverantwortlich.

Federführend managed MUVI die klinische Planung, bildet medizinisches Fachpersonal aus, steuert den klinisch–therapeutischen Betrieb und übernimmt maßgeblich Verantwortung für Restrukturierung und Modernisierung des Al Ain Hospitals.

Die Akkreditierung nach JCI ist Qualitätsbestätigung und Benchmark zugleich. Mit der internationalen Zertifizierung nach JCI wurde die oberste Prämisse an Patientensicherheit und Qualitätsstandard offiziell und von unabhängigen Autoritäten bestätigt. Das Al Ain Hospital ist als eines der ersten Krankenhäuser im arabischen Raum durch die Joint Commission International akkreditiert.



Ein Erfolg, betont Univ.-Doz. Dr. Stefan Marlovits, der primär auf die exzellente Mit- und Zusammenarbeit des gesamten Spital-Teams zurückzuführen ist. Neben dem ärztlichen Direktor des Al Ain Hospitals, Univ.-Doz. Dr. Gerhard Schwab und seinem Stellvertreter Univ.-Doz. Dr. Stefan Marlovits sind zusaetzlich rd. 10 ÄrztInnen der MedUni Wien in leitenden Funktionen an den Kliniken des Al Ain Hospitals tätig. Darüber hinaus haben bis zum Jahre 2010 mehr als 50 MedUni Wien ExpertInnen durch kurz- und längerfristige Mitarbeit am Al Ain Hospital wesentlich zum Erfolg beigetragen.

Nach der erfolgreichen Akkreditierung des Prince Court Medical Centre im Jahr 2008, ist die Zertifizierung des Al Ain Hospitals nach JCI bereits die zweite international anerkannte Krankenhausakkreditierung, die einem MUVI Projekt innerhalb kurzer Zeit bestätigt wurden.

Anlässlich der offiziellen Akkreditierung besuchte His Highness General Sheikh Mohammed bin Zayed bin Sultan Al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi das Spital und drückte seine Anerkennung für die Leistungen der MUVI aus. Er betonte, dass Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), den öffentlichen und privaten Gesundheitssektor weiter ausbauen und professionalisieren werde. Innovation, Entwicklung und Wachstum im Gesundheitswesen sind wesentlicher Teil der „Abu Dhabi 2030 - Vision“ und sollen beitragen, Spitzenmedizin in der Region zu etablieren.

Eine Klinik für die Zukunft
Bis zum Jahre 2013 entsteht ein neues Klinikum, das eine Benchmark für den arabischen Raum darstellen wird. Die Gesundheitsbehörde Abu Dhabis präsentiert das neue Al Ain Krankenhaus als eine 688-Betten umfassende “Healing Oasis” auf 358.000m2. Geplant sind ein Exzellenzzentrum für Trauma-, Orthopädie- und Sportmedizin, die erste Stroke Unit in den VAE sowie eine high-tech Kardiologie, ein Rehabilitationszentrum und ein Mutter-Kind-Zentrum auf höchstem Niveau. In die umfangreichen Planungs- und Realisierungsprozesse des neuen Spitals fließt die Expertise der MedUni Wien bereits frühzeitig ein.

International Standards setzen
Abu Dhabi stellt aus mehreren Gründen eine große Herausforderung für MUVI und ihre MitarbeiterInnen dar: in den VAE herrscht intensiver internationaler Wettbewerb, neben MUVI sind Johns Hopkins, die Cleveland Clinic, die Harvard Medical School und weitere namhafte akademische Healthcare Institutions präsent. In dem quartalsweise durchgeführten Monitoring wird kontinuierlich die Performance der durch internationales Management geführten öffentlichen Krankenhäuser Abu Dhabis verglichen. Zudem verlangt die multikulturelle Vielfalt - Menschen aus mehr als 150 Nationen leben in den VAE - in klinischer, professioneller und persönlicher Hinsicht hohe Sensitivität und viel Fingerspitzengefühl.

Saif Bader Al-Qbasi, Chairman der lokalen Gesundheitsbehörde „SEHA“, drückte seinen Dank und seine Wertschätzung für den Besuch Seiner Hoheit aus. Er fügte an, dass das Krankenhaus in Al Ain ein therapeutisches Umfeld von Weltklasse wäre, indem die besten medizinischen Dienstleistungen und modernste Technik auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung angeboten werden, auch dank der Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien.