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Neue PRIZE-Prototypenförderung erstmals vergeben

(Wien, 14-01-2013) Im Rahmen des neuen Wissenstransferzentren-Programms ist die Entscheidung über die besten Projekte des ersten Calls der Prototypenförderung PRIZE 2013 gefallen. 15 Einreichungen erhielten von einer internationalen Fachjury den Zuschlag und damit jeweils eine Förderung von bis zu 150.000 Euro, darunter auch drei Projekte der MedUni Wien.

"Insgesamt stellen wir jetzt 1,43 Millionen Euro zur Verfügung, um Grundlagenforscher an den Universitäten bei der Entwicklung eines patentfähigen Prototyps zu unterstützen", erläutert Wissenschafts-, Forschungs und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Die geförderten Projekte der MedUni Wien:

- Ein neuartiger Detektionskit zur einfacheren Darstellung von Molekulargewichtsstandards: “Light Your Marker”. Erfinder: Egon Ogris und Stefan Schüchner (Abteilung für Molekulare Genetik).

- Entwicklung eines speziellen Ballon-Flush-Bypass Katheters für die kombinierte Durchführung von drei medizinischen Verfahren in der Notfallmedizin. Patent:: „Aortenkatheter und Wiederbelebungsset“. Projektleiter: Fritz Sterz (Universitätsklinik für Notfallmedizin). 

- Bei einem Kooperationsprojekt mit der Universität Freiburg wird der Einsatz von neuen Substanzen bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten z.B. Multiple Sklerose präklinisch getestet: „Cyclotides as immunosuppressants.“ Projektleiter seitens der MedUni Wien: Christian W. Gruber (Institut für Pharmakologie).

„In Summe wurden 275.000 Euro für diese Projekte an Prototypen-Förderung generiert“, freut sich Michael Hoschitz von der Technologietransferstelle der MedUni Wien, die die Patentprojekte betreut und die Einreichungen abgewickelt hat.