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Österreichs TeilnehmerInnen räumen bei den Europäischen Sportspielen der Herz- und Lungentransplantierten ab

(Wien, 23-07-2014) Österreichs TeilnehmerInnen räumten bei den Europäischen Sportspielen der Herz- und Lungentransplantierten im litauischen Vilnius groß ab und holten insgesamt 35 Medaillen.

Eine siebenköpfige Abordnung des Österreichischen Verbandes der Herz- und Lungentransplantierten nahm an den 15. Sportspielen teil und bewies, dass ein aktives und sportliches Leben nach Organtransplantationen möglich ist. Insgesamt waren SportlerInnen aus 20 Nationen am Start.

Alle TeilnehmerInnen aus Österreich – sechs Herren und eine Dame – haben eine oder sogar zwei Organtransplantationen bzw. den präoperativen Einsatz eines Kunstherzens hinter sich. Sechs von ihnen (fünf nach Herz- einer nach Lungentransplantation) waren von ExpertInnen der MedUni Wien operiert worden. Ein Teilnehmer wurde in Graz herztransplantiert.

Auch der ORF würdigt die Leistung der Transplantierten in einem Beitrag samt Interview in der Sendung „Heute Leben“ (28. Juli 2014, 17.30 Uhr, ORF 2).


Die ELHTF-Spiele

Die Spiele der Europäischen Vereinigung der Herz- und Lungentransplantierten, auch "ein Fest des Lebens" genannt, werden alle zwei Jahre in einem Mitgliedsland veranstaltet und umfassen 20 Leichtathletikbewerbe sowie Tennis, Tischtennis, Volleyball, Badminton, Radrennen, Golf und Schwimmen. Der Hauptzweck der Spiele besteht darin, die überaus positiven Auswirkungen der Organspende und Transplantation aufzuzeigen und der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass Transplantierte wieder voll zum aktiven Leben – einschließlich Karriere und beruflicher Tätigkeit – zurückkehren können. Die Spiele dienen auch dazu, das Organspendebewusstsein zu fördern und die Rehabilitation der Organempfänger nach der Transplantation durch Sport und Fitness zu unterstützen. Im Jahr 2002 fanden die Spiele in Klagenfurt statt.


Der Österreichische Verband

Der Österreichische Verband der Herz- und Lungentransplantierten ist laut eigener Definition „die Gemeinschaft jener, die dankbar sind, durch die Transplantation eine zuvor kaum vorstellbare Lebensqualität geschenkt bekommen zu haben“. „Aus Solidarität mit jenen, die diesen Schritt noch vor sich haben, stehen unsere Mitglieder den Betroffenen und den Angehörigen gerne Rede und Antwort“, heißt es auf der Verbands-Website.

» Österreichischer Verband der Herz- und Lungentransplantierten

» Blog zu Vilnius 2014

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