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Peter Dubsky am San Antonio Breast Cancer Meeting

(Wien, 07-12-2012) Peter Dubsky vom Brustgesundheitszentrum der MedUni Wien präsentierte beim diesjährigen San Antonio Breast Cancer Meeting (SABCS) als einer der Hauptredner aktuelle Ergebnisse eines genomischen Tests zur individuellen Prognosebestimmung bei Brustkrebs.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das genetische Testverfahren Endopredict® bei einer bestimmten Brustkrebsart – dem Östrogenrezeptor-positiven Mammakarzinom – eine sehr große Gruppe von Patientinnen definieren kann, deren gute Prognose über die ersten fünf krankheitsfreien Jahre hinausreicht. Mit dem Gentest könnte es nun in Zukunft möglich sein, jene Gruppe von Patientinnen exakter als bisher zu identifizieren, die auch zehn Jahre nach der Diagnose nicht wieder erkranken.

Zur Person
Peter Dubsky, geboren in Wien, studierte in Wien und Frankreich Medizin, promovierte 1997 und begann seine Facharztausbildung für Chirurgie an der MedUni Wien. Nach einem knapp zweijährigen Forschungsaufenthalt in den USA schloss er seine Facharztausbildung ab und spezialisierte sich auf Krebschirurgie, 2009 erfolgte die Habilitation.

Dubsky ist stellvertretender Leiter des Biomarker Clusters im Rahmen des CCC Wien. Beim Brustgesundheitszentrum Wien koordiniert er als Vorstandsmitglied die interdisziplinäre Arbeit der „Brust-Tumorboards“. Auf nationaler Ebene ist er zudem im Präsidium der ABCSG (Austrian Breast and Colorectal Cancer Study Group) sowie im Vorstand der österreichischen Zertifizierungskommission (ÖZK) der Brustzentren tätig. International ist er seit 2010 Mitglied des Beraterstabs der Breast International Group.

Als weiterer Vertreter der MedUni Wien stellte Michael Gnant, der stellvertretende Leiter des CCC-Koordinationsgremiums, in San Antonio Forschungsergebnisse vor. Er präsentierte mit „PAM50“ ein Testverfahren, das die Identifikation von Hochrisikopatientinnen mit Brustkrebs in Zukunft deutlich verbessern könnte.