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Peter Schellongowski belegt 3. Platz beim DIVI Forschungspreis 2011

(Wien, 13-02-2011) Peter Schellongowski von der Universitätsklinik für Innere Medizin I an der MedUni Wien belegte beim DIVI Forschungspreis 2011 den 3. Platz. Er wurde für seine Arbeit „Spektrum und Outcome immunsupprimierter Patienten an einer Notfallaufnahme“ ausgezeichnet.

Der DIVI Kongress der „Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensivmedizin und Notfallmedizin“ ist die größte derartige Veranstaltung im deutschsprachigen Raum.

Die Arbeit entstand gemeinsam mit Thomas Staudinger (Innere Medizin I) als Projekt der noch jungen Arbeitsgruppe für hämato-onkologische Intensivmedizin in enger Kooperation mit der Universitätsklinik für Notfallmedizin sowie im Rahmen der Diplomarbeiten von Lisa Höcker-Loibl und Markus Kolm.

In der retrospektiven Untersuchung wurden die Verläufe von 521 PatientInnen erfasst, die stationär an der Universitätsklinik für Notfallmedizin behandelt wurden, davon waren 63 (12 Prozent) immunsupprimiert. Es zeigte sich, dass das Vorliegen einer Immunsuppression ein unabhängiger Risikofaktor für das Auftreten einer Infektionskomplikation darstellt, jedoch keinen unabhängigen Einfluss auf das Überleben der PatientInnen hat.

Zur Person
Peter Schellongowski wurde 1976 in Wien geboren und wuchs in Dortmund auf. Nach dem Studium an der WWU Münster bzw. Universität Wien und einem Auslandsaufenthalt in New Orleans promovierte er 2003 bei Thomas Staudinger an der Universitätsklinik für Innere Medizin I und absolvierte dort auch die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin. Sein klinischer Schwerpunkt ist die internistische Intensivmedizin. Schellongowski leitet die Arbeitsgruppe für hämato-onkologische Intensivmedizin und ist derzeit in Väterkarenz.