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Roland Beisteiner Präsident der Teilorganisation Alpenraum der „Organization for Human Brain Mapping“

(Wien, 15-01-2015) Roland Beisteiner von der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien wurde Präsident der von der Organization for Human Brain Mapping (OHBM) neu gegründeten Teilorganisation Alpenraum (Regional Chapter Österreich und Schweiz).

Die OHBM (www.humanbrainmapping.org) ist die international bedeutendste Neuroimaging-Gesellschaft, die sich mit allen Methoden der Untersuchung von Hirnfunktionen beschäftigt. Die Teilorganisationsgründung unter österreichischer Führung ist auch als hohe Anerkennung der Leistungen der MedUni Wien im Bereich des klinischen Neuroimaging zu sehen, welches einen Forschungsschwerpunkt der MedUni Wien darstellt.

Die Aufgaben der neu gegründeten Teilorganisation mit Sitz in Wien sind die Förderung des Verständnisses der anatomischen und funktionellen Organisation des menschlichen Gehirns durch regionale Konferenzen und Ausbildungsveranstaltungen in Österreich und in der Schweiz. Beisteiner: „Vorrangiges Ziel ist die Förderung neuer Methoden zur Anwendung in der klinischen Praxis.“

Die Tätigkeit der Teilorganisation basiert auf bereits langjährig bestehenden wissenschaftlichen Aktivitäten im Alpenraum: vor kurzem wurden die Jubiläumsveranstaltungen „10 Jahre Österreichische Gesellschaft für funktionelle Magnetresonanz Tomographie“ (ÖGfMRT, www.oegfmrt.org) und „10 Jahre Alpine Brain Imaging Meeting“ (https://medweb4.unige.ch/labnic/ABIM) abgehalten.

Zur Person
Roland Beisteiner studierte in Ulm, Freiburg, London und Wien Humanmedizin und Musik (Diplom Violoncello). Er ist Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, seit 2000 Ao. Univ. Prof. und derzeit in oberärztlicher Funktion an der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien tätig. Im Bereich des funktionellen Neuroimaging initiierte er bereits 1992 den Aufbau der funktionellen Magnetresonanz Tomographie (fMRT) in Österreich. In der Folge publizierte die Arbeitsgruppe zahlreiche Pionierarbeiten zur Verbesserung der neurologischen Diagnostik mittels fMRT und Ultrahochfeld-MR. Durch den frühen Aufbau nichtinvasiver funktioneller Neuroimagingverfahren hat Beisteiner maßgeblich zum internationalen Stellenwert der Funkt. Neuroimaging Forschung in Wien und Österreich beigetragen. Heute ist fMRT in Österreich die wichtigste nichtinvasive Technik für die Erforschung und klinische Darstellung von Hirnfunktionen.

Roland Beisteiner publizierte mehr als 150 wissenchaftliche Artikel, mit zahlreichen führenden Autorschaften in Topjournalen. Er ist Gewinner mehrerer kompetitiver Grants im Gesamtwert von mehr als 5 Mio Euro. Beisteiner ist Mitglied in über 20 wissenschaftlichen Fachgesellschaften und erhielt verschiedene Forschungspreise (u.a. Kardinal Innitzer Preis, Theodor Körner Preis, Förderungspreis Wissenschaft der Stadt Wien). Derzeit ist er österreichischer Delegierter in der Imaging Gruppe des EU Joint Programme for Neurodegenerative Diseases und als Gründungspräsident der ÖGfMRT seit 2004 führend in dieser Gesellschaft tätig. Roland Beisteiner ist verheiratet und Vater zweier Töchter.