Skip to main content

news

Run auf die medizinische Forschungsmeile bei der Langen Nacht der Forschung

(Wien, 23-04-2016) Mehrere tausend Interessierte kamen am Freitag, 22. April, zur Langen Nacht der Forschung an die Medizinische Universität Wien. An den über 50 zum Großteil interaktiven Stationen auf der medizinischen Forschungsmeile im 9. Wiener Gemeindebezirk zwischen MedUni Campus AKH Wien, St. Anna Kinderkrebsforschung und Universitäts-Zahnklinik herrschte dementsprechend großer Andrang. Publikumsmagneten waren vor allem die Herzklappen-OP, die live ins Hörsaalzentrum der MedUni Wien im AKH Wien übertragen wurde, und die „bionische Rekonstruktion“.

Für die Live-Übertragung der Herz-OP, die von einem Team der klinischen Abteilung für Herzchirurgie der MedUni Wien durchgeführt und interaktiv kommentiert wurde, mussten wegen des großen Interesses zwei weitere Hörsäle geöffnet werden. Die OP war auf drei riesigen Screens damit für alle Interessierten gut zu beobachten und mitzuverfolgen. Zuvor hatten sich bereits hunderte Menschen bei der Aufzeichnung zweier Kinder-Herz-OPs ins Hörsaalzentrum gedrängelt.

Reger Zulauf – und laufen für einen guten Zweck

Einen großen Run gab es auch auf die Station „bionische Rekonstruktion“, bei der die ExpertInnen der MedUni Wien für die Wiederherstellung von Extremitätenfunktionen den Interessierten veranschaulichten, wie man eine Prothese intuitiv steuern und bewegen kann und welche Hochtechnologien dahinter stecken.

„Laufen für einen guten Zweck“ war das Thema bei der Spenden-Aktion für Krebsforschungsprojekte der MedUni Wien: Der Extrem- und Ausdauersportler Andreas Gindlhumer lief von 17 bis 23 Uhr ohne Pause auf einem Laufband und animierte viele BesucherInnen, gegen Spenden auf einem zweiten Laufband selbst einige Kilometer zurückzulegen. Zuvor waren Krebsforschungsprojekte vorgestellt worden, die aus den Einnahmen des jährlichen Krebsforschungslaufs der MedUni Wien mitfinanziert werden. Am 8. Oktober findet dieses Charity-Lauf-Event zum 10. Mal im „Alten AKH“ statt.


Insgesamt nahm die MedUni Wien mit über 50 Stationen an sieben Standorten an der Langen Nacht der Forschung 2016 auf der „Medizinischen Forschungsmeile“ teil.

Aktuelle Bilder in der APA-Fotogalerie

Aktuelle Fotos von der Action an den diversen Stationen der MedUni Wien bei der Langen Nacht der Forschung 2016 sind ab sofort über das Fotoservice der Austria Presse Agentur abrufbar und stehen gratis zum Download bereit: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7716.