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Ruth Drdla-Schutting

Titel: Ass.Prof.in Mag.a
Researcher of the Month Mai 2013

 

Warum haben Sie sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden?
Zu Beginn meines Studiums wollte ich nicht unbedingt eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben. Als ich im zweiten Abschnitt mehr und mehr mit wissenschaftlichen Projekten in Berührung kam, wurde mir jedoch klar, dass ich in der Wissenschaft meine berufliche Zukunft sehe.

 

Wie verlief Ihr wissenschaftlicher Weg?
Bereits während meines Biologiestudiums konnte ich durch meine Mitarbeit an verschiedenen Projekten erste Erfahrungen mit wissenschaftlichen Arbeiten sammeln. Durch eine Vorlesung von Prof. Deecke, damals Leiter am Ludwig-Boltzmann Institut für funktionelle Hirntopographie, wurde mein Interesse an den Neurowissenschaften geweckt. Ich bekam die Gelegenheit mich im Rahmen meiner Diplomarbeit mit dem Thema Bereitschaftspotential und freier Wille zu beschäftigen. Es stand für mich danach fest, dass ich meine Doktorarbeit gerne im Bereich der Neurowissenschaften verfassen würde. In der Abteilung von Prof. Sandkühler am Zentrum für Hirnforschung bekam ich die Möglichkeit meine Doktorarbeit im Bereich der Schmerzforschung zu beginnen.

 

Was sind Ihre Stärken und wie konnten Sie diese für Ihre Karriere nutzen?
Neugier und das Interesse Dinge zu hinterfragen und ihnen auf den Grund zu gehen, sind wichtige Eigenschaften in der Forschung. Auch Durchhaltevermögen ist essentiell. Man darf sich von kleineren Rückschlägen nicht entmutigen lassen.

 

Was sind Ihre wichtigsten Ressourcen gewesen, um Karriere machen zu können?
Meine Eltern unterstützten mich sehr, vor allem während des Studiums. Jetzt sind mir mein Ehemann und meine Familie in allen Lebenslagen eine wichtige Unterstützung. Auch mein Doktorvater und Mentor Prof. Sandkühler unterstützte und förderte mich von Beginn meiner Laufbahn an.

 

Was war Ihr größter Misserfolg und was haben Sie daraus gelernt?
Erfolg und Misserfolg gehören in der Wissenschaft eng zusammen. Zum Glück hatte ich bisher keinen allzu großen Misserfolg zu verbuchen. Und aus kleineren Misserfolgen kann man auch sehr viel lernen.

 

War es für Ihren Karriereverlauf hinderlich, eine Frau zu sein?
Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht.

 

Falls Sie Kinder haben: Was ist bzw. war an Unterstützung besonders hilfreich?
-

 

Welchen Ausgleich suchen Sie in Ihrer Freizeit?
Um Ausgleich zu finden muss ich hinaus in die Natur. Dort kann ich abschalten, einen freien Kopf bekommen und wieder neue Kraft für die Arbeit schöpfen.

 

Tipps und Tricks
An sich selbst glauben und nicht den Mut verlieren.