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Sanofi-aventis-Preis für Alexander Kainz

(Wien, 22-11-2011) Alexander Kainz von der Klinischen Abteilung für Nephrologie und Dialyse der MedUni Wien erhielt den Preis für seine Arbeit mit dem Thema „Steroidbehandlung von Organspendern um postischemisches Nierentransplantversagen zu verhindern“. Die Ergebnisse dieser Studie zeigten erstmals, dass eine Entzündung im Spenderorgan nicht kausal zu akutem Nierenversagen (AVN) nach der Transplantation führt. Es liegt daher nahe, dass andere, nicht durch Steroide beeinflussbare Faktoren, AVN verursachen.

Über die Auszeichnung
Im Rahmen der "Sanofi-aventis Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung in Österreich" unterstützt das Unternehmen regelmäßig hervorragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Medizin. Den Medizinischen Universitäten Wien, Graz, Innsbruck sowie der Paracelsus Universität Salzburg wird seit 1964 jährlich ein namhafter Betrag zur Verfügung gestellt. Jede Medizinische Universität ermittelt ihre Preisträger für sich.

Zur Person
Alexander Kainz wurde 1970 in Wien geboren. Nach der Ausbildung zum Nachrichtentechniker begann er 1991 mit dem Studium der Mikrobiologie an der Universität Wien. Im Jahr 2003 schloss Kainz seine Doktorarbeit im Bereich der Biotechnologie (Produktion von Polyhydroxybutyrat in Escherichia coli) ab und begann in der Forschungsgruppe von Rainer Oberbauer (Universitätsklinik für Innere Medizin III) an der MedUni Wien. 2006 wurde seine Arbeit über die Genexpression von Tubuluszellen aus Leichen- und Lebendspendernieren mit dem Preis der österreichischen Gesellschaft für Transplantation, Transfusion und Genetik ausgezeichnet. Derzeit arbeitet Kainz im Rahmen des EU-Projekts SYSKID (Systems Biology towards Novel Chronic Kidney Disease Diagnosis and Treatment) in der gleichen Forschungsgruppe.