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Stefan Wöhrer auf Europas größtem Stammzell-Transplantationskongress ausgezeichnet

(Wien, 03-02-2012) Stefan Wöhrer von der Universitätsklinik für Innere Medizin I wurde auf dem größten europäischen Stammzell-Transplantationskongress EBMT (European Group for Blood and Marrow Transplantation) mit dem „Basic Science Award“ ausgezeichnet – und zwar für seine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Selbsterneuerung von hämatopoietischen Stammzellen.

Er darf seine Arbeit damit auf der EBMT-Highlight-Veranstaltung, dem „Presidential Symposium“, präsentieren. Titel der Arbeit: Nerve growth factor and collagen 1 prevent apoptosis and maintain durable self-renewal of adult mouse haematopoietic stem cells stimulated with proliferative cytokines".

Weiters hat Stefan Wöhrer vor kurzem die Programmdirektion für klinisch experimentelle Stammzellforschung an der Abteilung für Knochenmark- und Stammzellentransplantation an der MedUni Wien übernommen. Es ist die erste Programmdirektion an dieser Abteilung, die damit dem Vorbild der Onkologie folgt. Wöhrer wurde von Christoph Zielinski, dem Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin I, zum „Programmdirektor bestellt. Wöhrer: „Ziel einer Programmdirektion ist es, wissenschaftliche Aktivitäten zu fokussieren und zu koordinieren, um die wissenschaftliche Effektivität zu steigern.“

Zur Person
Stefan Wöhrer wurde 1977 in Wien geboren und promovierte im März 2002 an der MedUni Wien. Seit 2006 absolviert er ein PhD-Programm an der MedUni. Von 2007 bis Mai 2011 sammelte er am General Hospital und am Terry Fox Laboratory in Vancouver, einem der weltweit führenden Stammzellenforschungslabors, im Rahmen eines Fellowships Auslandserfahrung. Seit Juli 2011 ist der Experte für Stammzellforschung – wie schon zwischen 2002 und 2007 – an der Universitätsklinik für Innere Medizin I beschäftigt (Abteilung für Knochenmarks- und Stammzellentransplantation).