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Strom fürs Leben – Defis im öffentlichen Raum

(Wien, 06-10-2015) Gemeinsam mit Puls – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, der Stadt Wien und Gewista installiert die MedUni Wien an zwölf stark frequentierten öffentlichen Standorten im ersten, dritten, vierten, sechsten und siebenten Bezirk Stelen, an denen Defibrillatoren angebracht sind. Nach der Installation des ersten Defis auf der Freyung im Dezember 2014 werden nun zwei weitere dieser lebensrettenden Geräte in Betrieb genommen – einer in der Inneren Stadt, der andere in Wien-Landstraße.


Die an den Säulen angebrachten Defibrillatoren können im Notfall entnommen werden, ähnlich wie ein Feuerlöscher. Es wird eine automatische GPS-Verortung durchgeführt, sowie eine sofortige automatische Telefonverbindung mit der Notrufzentrale der Wiener Berufsrettung hergestellt. Der sich neben dem Defibrillator befindliche Touchscreen im 32-Zoll-Format, auf dem Infos zur Defi-Handhabung gezeigt werden, wechselt, wenn man ihn antippt, zu einem digitalen Stadtplan.


Die neuen Defi-Stelen wurde in der Schottengasse vor Hausnummer 4 und auf der Landstraßer Hauptstraße vor Nummer 27 errichtet. Die Errichtung der elf weiteren Stelen erfolgt bis Jahresende 2016.


„Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Österreich. Ausgelöst wird er durch eine elektrische Fehlfunktion des Herzens – das Herz flimmert und kann den Kreislauf nicht mehr aufrecht erhalten. In diesem Zustand benötigt das Herz eine Herzdruckmassage und – bei Verfügbarkeit eines Defis – einen Elektroimpuls, um wieder in den normalen Takt zu finden“, so Projektleiter Mario Krammel von der Universitätsklinik für Anästhesie, allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie der MedUni Wien.


Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe:
Univ. Klinik für Anästhesie, allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie
Univ. Klinik für Innere Medizin
Univ. Klinik für Notfallmedizin
Univ. Klinik für Unfallchirurgie

» PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes