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Sylvia Knapp korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften

(Wien 13-05-2014) Sylvia Knapp, Professorin für „Infection Biology“ der MedUni Wien (Universitätsklinik für Innere Medizin I), wird als korrespondierendes Mitglied der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse in die Österreichische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

Die Aufnahme als korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gilt als Vorstufe für die Vollmitgliedschaft. Der Aufnahme zum korrespondierenden Mitglied gehen ein Vorschlag durch ein Vollmitglied und eine Wahl voraus.

Einmal jährlich findet an der ÖAW eine sogenannte Feierliche Sitzung statt, in der die neuen Mitglieder verkündet werden – diese ist heuer am 16. Mai.

Die Akademie der Wissenschaften

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist eine zentrale Einrichtung für Wissenschaft und Forschung. Sie ist sowohl Gelehrtengesellschaft wie auch größte außeruniversitäre Forschungsträgerorganisation der Republik. Ihre rund 750 Mitglieder aus dem In- und Ausland repräsentieren die Wissenschaften in ihrer gesamten Breite, ihre 28 Institute betreiben Grundlagenforschung.

Zur Person
Sylvia Knapp, geboren in Innsbruck, studierte Medizin in Wien und Berlin und begann anschließend ihre Facharztausbildung in Innerer Medizin an der Klinik für Innere Medizin I. Im Anschluss daran absolvierte sie ein PhD-Studium an der Universität von Amsterdam. 2004 habilitierte Knapp an der MedUni Wien für Innere Medizin und 2006 promovierte sie (PhD) an der Universität von Amsterdam. Im selben Jahr wurde sie Principal Investigator am Center for Molecular Medicine (CeMM) der österreichischen Akademie der Wissenschaften und seit 2011 ist sie Deputy Speaker des Doktoratskollegs Cell Communication in Health and Disease (CCHD). Am 1. September 2012 trat sie die Professur für „Infection Biology“ an der MedUni Wien an. Sie ist seit 2013 Mitglied des Senats der MedUni Wien. Das Hauptaugenmerk von Knapps wissenschaftlicher Arbeit liegt auf der Erforschung der angeborenen Immunantwort bei bakteriellen Infektionen.


Link: Österreichische Akademie der Wissenschaften