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Thomas Uray erhält Young Investigator Award des ERC

(Wien, 26-05-2014) Thomas Uray von der Universitätsklinik für Notfallmedizin ist beim diesjährigen Kongress des European Resuscitation Council in Bilbao als European Resuscitation Council Young Investigator of the Year ausgezeichnet worden.

Uray konnte mit der Präsentation seiner Arbeit "Comparison of injury phenotype between ventricular fibrillation and asphyxial cardiac arrest" im Finale der European Resuscitation Council Young Investigator Competition den ersten Platz erreichen.
In dieser Studie zeigte sich, dass bei Kammerflimmern, einer Form des Herzkreislaufstillstandes, die vor allem im Rahmen eines Herzinfarktes auftreten kann, vermehrt das Herz und weniger das Gehirn, jedoch bei asphyktischem Herzkreislaufstillstand wie es zum Beispiel beim Ertrinken oder Ersticken eintreten kann, vermehrt das Gehirn und weniger das Herz geschädigt wird.

Das ERC
Das European Resuscitation Council (ERC) befasst sich wissenschaftlich mit der Reanimation (Wiederbelebung) und dem Behandeln von instabilen Herzkreislauf-Patienten im weiteren Sinne. Dies umfasst insbesondere die Förderung der Forschung, die Publikation relevanter Forschungsergebnisse, das Entwickeln und periodische Publizieren von Behandlungsrichtlinien und Veranstalten von Kursen in weiten Teilen Europas für verschiedene Adressaten
 Der jeweilige Preisträger des ERC Young Investigator Awards wird für zwei Jahre als Junior Editor in das Editorial Board des Fachjournals „Resuscitation“ berufen.

Zur Person
Ass. Prof. Dr. Thomas Uray, MPH, ist Facharzt für Innere Medizin, aktiver Notarzt und an der Universitätsklinik für Notfallmedizin Mitarbeiter der Reanimations-Forschungsgruppe von Fritz Sterz.  Für seine Forschungen wurde er auch bereits mit dem Dr. Wolfgang Houska Anerkennungs-Preis ausgezeichnet.
Seit September 2012 ist er im Rahmen eines USA-Forschungs-Stipendiums der Max Kade-Foundation und mittels weiterer Unterstützung zweier Research Grants der Laerdal Foundation for Acute Medicine als Mitarbeiter am Safar Center for Resuscitation Research, University of Pittsburgh, Pennsylvania tätig. Im Zuge dessen konnte er auch an der University of Pittsburgh einen Master of Public Health (MPH) abschließen.


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