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Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie für Jochen Hofstätter

(Wien, 13-03-2013) Jochen Hofstätter von der Universitätsklinik für Orthopädie der MedUni Wien hat im Rahmen des 14. Symposiums der Österreichischen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie den Wissenschaftspreis 2013 für den besten österreichischen Beitrag erhalten.

Die Ehrung erhielt er für die 2012 veröffentlichte Studie „Mineralization pattern of vertebral bone material following fragility fracture of the spine“, erschienen im Top-Journal Journal of Orthopaedic Research.

In dieser Arbeit wurde erstmals die Mineralisation der Knochenmatrix bei Wirbelkörperkompressionsfrakturen charakterisiert werden. Mittels ‚quantitative Backscattered Electron Imaging‘ (qBEI) konnte gezeigt werden, dass je nach Stadium der Frakturheilung sehr unterschiedliche Knochenmineraldichteverteilungen in der Matrix zu finden waren. Weiters wurde gezeigt, dass durch eine Behandlung mit Bisphosphonaten die Matrixmineralisation des Frakturkallus verändert wird.

Zur Person
Jochen Hofstätter beendete ein Medizinstudium 2001 in Wien und absolvierte daraufhin zwischen 2001-2005 ein Post-Doctoral Research Fellowship am Department of Orthopaedics an der Harvard Medical School und Children’s Hospital Boston, USA. Zwischen 2005 und 2012 machte er die orthopädische Facharztausbildung an der Universitätsklinik für Orthopädie an der MedUni Wien. Seit 2005 ist er Mitarbeiter im Ludwig Boltzmann Institut für Osteologie und 2009 wurde er Leiter des Karl Chiari Labors an der Universitätsklinik für Orthopädie. Im vergangenen Jahr absolvierte er ein einjähriges Fellowship für Endoprothetik und Revisionschirurgie am Department of Orthopaedics and Trauma am Royal Adelaide Hospital, Australien.

Zum Artikel
Hofstaetter JG, Hofstaetter SG, Nawrot-Wawrzyniak K, Hiertz H, Grohs JG, Trieb K, Windhager R, Klaushofer K, Roschger P. "Mineralization pattern of vertebral bone material following fragility fracture of the spine." J Orthop Res. 2012 Jul;30(7):1089-94.