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Zentrum für Hirnforschung neues Mitglied bei ENI-NET

(Wien, 06-10-2014) Mehrere Abteilungen des Zentrums für Hirnforschung der Medizinischen Universität Wien schließen sich als neues Mitglied des Network of European Neuroscience Institutes (ENI-NET) zu einem Exzellenz-Zentrum zusammen.

ENI-NET wurde im Jahr 2005 gegründet, um junge WissenschafterInnen im Bereich der Neurowissenschaften bei der Bildung unabhängiger Studiengruppen zu fördern und deren Mobilität und Interaktionen auf europäischer Ebene zu unterstützen. Das Netzwerk umfasst mittlerweile 23 der bedeutendsten Einrichtungen auf dem Gebiet der Neurowissenschaften in 15 europäischen Ländern, sowohl im Bereich der klinischen als auch der Grundlagenforschung.

Tibor Harkany, Leiter der Abteilung für Molekulare Neurowissenschaften am Zentrum für Hirnforschung, freut sich über die Aufnahme in diesen illustren Kreis: „Das ist eine großartige Anerkennung, dass wir jetzt in diesen einzigartigen Kreis erfolgreicher Institute aufgenommen wurden. Das kann uns in der Praxis, bei Finanzierungen und der Rekrutierung von jungen MitarbeiterInnen nur nützlich sein. „Eines unserer Ziele ist es, die translationalen Neurowissenschaften zu stärken und eine wichtige Brücke zwischen den Zentren der Grundlagenforschung und den klinischen Instituten in unserer Universität zu bilden. Das ist zeitlich günstig, da die MedUni Wien zuletzt in den Bereich der Neurowissenschaften und der Suchtforschung investiert hat. Unsere Hauptaufgabe besteht darin, junge Talente in Österreich zu fördern und die lokale, nationale und internationale Zusammenarbeit voranzutreiben.“

Die erfolgreiche Bewerbung ging von den Abteilungen für kognitive Neurowissenschaften, molekulare Neurowissenschaften und Neurophysiologie aus, die eine einzigartige gemeinsame Infrastruktur und wissenschaftliche Vision teilen und vier herausragende junge Forscher (Igor Adameyko, Ruth Drdla-Schutting, Erik Keimpema, Balint Lasztoczi) als „ENI-NET Young Investigators“ nominiert haben. Die Ernennung aller Kandidaten der MedUni Wien belegt das große Potenzial regionaler Talente im Bereich Neurowissenschaften und sollte die Grundlage für neue strategische Initiativen an unserer Universität bilden.


Die offizielle Aufnahme des „ENI-NET Vienna“ in das Netzwerk fand am 29. September 2014 statt.

Das Zentrum für Hirnforschung
Das Zentrum für Hirnforschung legt den Schwerpunkt auf die Förderung der translationalen Neurowissenschaften. Wir untersuchen die Eigenschaften und Funktionen des zentralen Nervensystems in Hinblick auf Gesundheit und Erkrankungen. Unser Schwerpunkt liegt auf klinisch relevanten Themen wie z.B. Mechanismen von akuten und chronischen Schmerzen (Abteilung für Neurophysiologie), Immunüberwachung des Nervensystems (Abteilung für Neuroimmunologie), Peroxisom-bedingte Fehlfunktion des Nervensystems (Abteilung für Pathobiologie des Nervensystems), synaptische Mechanismen psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen (Abteilung für molekulare Neurowissenschaften), synaptische Mechanismen des Lernens und Erinnerns (Abteilung für neuronale Zellbiologie) und die neuronalen Grundlagen der kognitiven Funktionen (Abteilung für kognitive Neurobiologie).
Die Arbeit unabhängiger Forschungsgruppen am Zentrum erweitert das Spektrum unserer Forschungs-Expertise auch auf die molekularen Mechanismen der Synapsenbildung (Abschn. Synapsenbildung) und auf neue Bildgebungsverfahren für die Hirnforschung (Abschn. Bioelektronik).


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