Skip to main content

MOVEMBER

Der Monat November steht seit 2003 im Zeichen der Männergesundheit, Stichwort „Movember“ (ein Wortspiel aus MOustache und NoVEMBER), um Aufmerksamkeit für Prostata- und Hodenkrebs, aber auch Männergesundheit generell zu schaffen. Im Laufe des "Movember" folgen auf dieser Webseite weitere Tipps von Expertinnen und Experten der MedUni Wien.

Thomas Niederkrotenthaler

„Rein biologisch gesehen gibt es keine Anhaltspunkte für eine psychische Unverwüstlichkeit von Männern.“

Thomas Niederkrotenthaler Zentrum für Public Health der MedUni Wien, Suizidprävention

Thomas Dorner

"Dem Lifestyle sind die meisten verlorenen Lebensjahre bei Männern zuzuschreiben."

Thomas Dorner Sozialmediziner vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien

Männergesundheit und Rauchen

Jährlich sterben laut Expertenschätzungen zwischen 11.000 und 14.000 ÖsterreicherInnen an den Folgen des Rauchens. Rund 700.000 Menschen in Österreich sind hochgradig tabakabhängig. Mit fünf Schritten ließe sich der Zigarettenkonsum relativ einfach eindämmen. Die fünf Tipps und Fakten für ein mögliches, rauchfreies Männer-Leben auch mit Hilfe politischer Maßnahmen, zusammengestellt von Michael Kunze vom Institut für Sozialmedizin im Zentrum für Public Health der MedUni Wien.

  1. Ohne Rauch geht’s auch? Nur, wenn man es wirklich will!
    Vor dem Abstinenzversuch muss man ein Motiv haben, ein sehr persönliches! Kunze: Es gibt keine „Heilung“ im klassischen Sinn, sondern der so genannte Rückfall ist „normal“ – Abhängigkeit kann man nicht heilen – aber man kann dabei helfen. Und es gibt unterstützende Maßnahmen und Medikamente.
  2. Rauchstopp zeigt rasch positive Ergebnisse
    Dass das Aufhören schnell positive Ergebnisse zeigt, ist auch klinisch belegbar: „Schon wenige Tage nach der letzten Zigarette sinkt das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung rapide. Rauchen ist ja praktisch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung. Wer aufhört, stoppt diese Vergiftung“, so Kunze. Das Krebsrisiko bleibt allerdings weiterhin noch jahrelang erhöht. Rund 90 Prozent aller Todesfälle bei Lungenkrebs in Europa werden durch das Rauchen verursacht, dasselbe gilt für 75 Prozent der Todesfälle im Rahmen von chronischer Bronchitis.
  3. Preissteigerung 
    Preissteigerungen von nur einem Prozent pro Zigarettenpackung über die Inflationsrate führen zu einem Rückgang des Zigarettenkonsums von 0,5 Prozent. Das ist die wirksamste Methode, den Konsum flächendeckend und dauerhaft zu senken. Das lässt sich anhand Studien an der MedUni Wien wissenschaftlich evident belegen. Besonders für Jugendliche würde ein Anheben des Preises abschreckend wirken, überhaupt mit dem Rauchen zu beginnen.
  4. Stärkere Bekämpfung des Zigarettenschmuggels
    Preissteigerungen machen allerdings den illegalen Handel attraktiver. Dieser Tatsache muss man sich annehmen und entschieden entgegenwirken.  Ein drohender Anstieg des Schmuggels dürfe nicht die dringend geforderte, aktive und strengere Preispolitik lähmen.
  5. Ausbau der Therapieangebote & Umsetzung von Rauchverboten
    „Umfassende, strukturierte Therapieangebote sind leider nur begrenzt verfügbar“, betont Kunze. „Dabei sollte ausstiegswilligen Rauchern und Raucherinnen schnelle und professionelle Hilfe ortsnah angeboten werden. Die Förderung von Einrichtungen, die sich speziell mit diesem Thema beschäftigen, muss verstärkt werden.“ Die MedUni Wien selbst hat in Kooperation mit den Krankenkassen das 5-Wochen-Programm der ambulanten Raucherberatung entwickelt. Die Betreuung besteht aus einer Kombination von psychologischen und, wenn nötig, medikamentösen Verfahren. Weitere notwendige Maßnahme: Striktere Rauchverbote in Österreich! 

Bewegung macht Männer glücklich

Dafür verantwortlich sind nicht nur die körpereigenen Glückshormone (Endorphine), sondern auch die aktivierte Stoffwechsellage und die verstärkte Sauerstoffaufnahme, die durch körperliche Aktivität gesteigert werden. 5 Fakten zu mehr Gesundheit für den Mann durch Bewegung, zusammengestellt von MedUni Wien-Sportmediziner Piero Lercher.

  1. Bewegung hilft gegen Einsamkeit und Tristesse
    Mag ein nebeliger Herbsttag so manches Gemüt strapazieren – eine gemeinsame sportliche Aktivität motiviert, animiert und wirkt als präventives Antidepressivum.
  2. Bewegung macht intelligent
    Bereits in frühester Kindheit fördert Bewegung die synaptischen Verschaltungen im Gehirn, also die Verbindungsstellen zwischen den Nerven, die eine Grundvoraussetzung für Denkprozesse sind. So hat beispielsweise das Gehirn eines gesunden Erwachsenen die unglaubliche Anzahl von rund 100 Billionen Synapsen! Bis ins höchste Alter sind diese Prozesse trainierbar, durch Denksportaufgaben und Gehirntraining, aber auch durch körperliche Aktivität. Selbst Demenz-Erkrankungen können durch körperliche Aktivität und Sport zumindest verzögert und aufgehalten werden.
  3. Bewegung hilft gegen Unfruchtbarkeit und Erektionsstörungen
    Bewegungsarmut und Couch-Potato-Dasein fördert bekanntermaßen die Entwicklung von Herz-Kreislaufstörungen, Bluthochdruck, Stoffwechselkrankheiten und Fettleibigkeit mit all ihren Folgeerkrankungen. Vielfach unbekannt ist, dass auch die Fruchtbarkeit und Fortpflanzungsfähigkeit des Mannes darunter leiden können.
  4. Bewegung wirkt krebsvorbeugend
    Bewegungsmangel ist Co-Faktor vieler Krebserkrankungen. Doch für körperliche Aktivität und Sport ist es nie zu spät, denn selbst bei Krebserkrankungen oder im Rahmen einer umfassenden Krebstherapie kann man mit Bewegungsmaßnahmen den Heilungsprozess unterstützen.
  5. Bewegung hilft bei Blasenschwäche und Prostataleiden
    Auch Männer können und sollen bei Beschwerden ein Beckenbodentraining absolvieren. Die besten Effekte werden erzielt, wenn man zusätzlich auch die oben und unten anschließenden Muskelgruppen trainiert, also Oberkörper- und Rumpfmuskulatur und Oberschenkel- und Gesäßmuskel.

Auf die Signale des eigenen Körpers achten!

Männergesundheit aus umweltmedizinischer Sicht. Männer sind das starke Geschlecht – aber kümmern sie sich auch rechtzeitig zum ihre Gesundheit? Und wie ist es um ihre generelle Belastbarkeit bestellt?

„Männer“ sind das starke Geschlecht.
Das zeigt sich auch in den Gesundheitsdaten. Abgesehen von der Lebenserwartung, bei der die den Männern Frauen immer noch voraus sind, erscheinen die Männer gesünder. Jedenfalls nehmen sie weniger Gesundheitsleistungen in Anspruch. Teilweise ist es aber gerade dieses Rollenbild, das dazu führt, dass Männer sich nicht rechtzeitig um ihre Gesundheit sorgen.

Typisch männliche Verhaltensweisen sind nicht immer gut für die Gesundheit
Gesundheit merkt man erst, wenn man sie verloren hat. (Primäre) Vorsorge oder Prävention, also die Verhinderung von Krankheit, hat damit ihre Probleme. Bei der primären Prävention unterscheiden wir die Verhaltens- und die Verhältnisprävention. Beim Verhalten sind „typisch männliche“ Verhaltensweisen nicht immer gut für die Gesundheit, bei den Verhältnissen sind es einerseits die Rollenbilder, die als gesellschaftliche Gegebenheit zu den Verhältnissen zählen, aber indirekt über die daran angepassten Verhaltensweisen (Ernährung, Rauchverhalten, Risikosportarten,…) gesundheitswirksam werden. Andererseits sind es natürlich auch äußere Belastungen, die teilweise immer noch, vor allem im Berufsleben, Männer und Frauen unterschiedlich bzw. unterschiedlich häufig treffen.

Moderne Umweltgifte sind gesundheitsschädliche Faktoren
Aus einem anderen Blickwinkel unterscheiden sich die Geschlechter auch hinsichtlich ihrer Empfindlichkeit bzw. Verwundbarkeit bezüglich diverser Belastungsfaktoren. Am einfachsten ist dies bei anatomischen Unterschieden zu sehen: Männer bekommen viel seltener Brustkrebs und natürlich nie Gebärmutterkrebs, Frauen können keinen Prostatakrebs bekommen. Aus umweltmedizinischer Sicht ist bedeutsam, dass viele dieser Krebsarten unter hormoneller Kontrolle stehen und dass viele moderne Umweltgifte unter anderem auch unseren Hormonhaushalt empfindlich stören können. Sie wirken als sogenannte „hormonelle Disruptoren“. Ein Zusammenhang mit derartigen Giften und dem Anstieg bei Hodenkrebs, angeborenen Missbildungen des männlichen Genitales und verminderter Zeugungsfähigkeit, wird aktuell sehr angeregt diskutiert.

Wenn der Mann an die Grenzen seiner Belastbarkeit kommt …
Doch auch abseits der Sexualorgane gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Generell sind Männer offenbar weniger empfindlich gegenüber extremen Temperaturen, sowohl bezüglich Hitze als auch Kälte. Die relative Übersterblichkeit an Hitzetagen ist beispielsweise bei Männern geringer als bei Frauen, wenn man gleiche Altersgruppen vergleicht. Doch auch bei dieser Überlegung macht uns das Verhalten einen kleinen Strich durch die Rechnung: Bei den meisten „natürlichen Todesursachen“ ist das relative Sterberisiko bei Frauen zwar höher als bei Männern. Bei traumatischen Todesursachen (Unfall, Selbstmord) sind die Männer hingegen sowohl in Hitzewellen als auch in Kälteperioden stärker betroffen. Es zeigt sich wieder, dass „Mann“ es offenbar nicht eingestehen bzw. akzeptieren kann, wenn er an die Grenzen seiner Belastbarkeit kommt.

Auf seinen Körper „hören“!
Es täte dem „starken Geschlecht“ daher ganz gut, immer wieder mal auch auf die Signale des eigenen Körpers zu achten.


Christian Seitz

“Eine Krebsvorsorgeuntersuchung ist für jeden Mann ab 45 oder, bei bestehenden Risikofaktoren wie einer familiären Belastung, ab 40 zu empfehlen.”

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Christian Seitz Urologe

PSA-Screening

Je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten. gesund.at beantwortet 4 häufige Fragen zum für die Früherkennung eingesetzten PSA-Test.


20 Jahre Selbsthilfe Prostatakrebs

Die gemeinsame Vision: In Europa soll kein Mann an Prostatakrebs leiden oder daran sterben.

Diese Prostatakrebs-Patienten-Organisation wurde exakt vor 20 Jahren gegründet: Der Verein Selbsthilfe Prostatakrebs wurde am 04. November 1997 im österreichischen Vereinsregister eingetragen. Genau 20 Jahre später fand die Aktion „Bleib gesund, Mann!“ an der MedUni Wien statt. 

Die Selbsthilfe Prostatakrebs ist eine österreichweite gemeinnützige Organisation, die gegen Prostatakrebs kämpft und Betroffene und Angehörige unterstützt. Sie ist als Verband organisiert und konfessionell und politisch neutral. 

  • den von Prostatakrebs Betroffenen die Möglichkeit bieten, in der Gruppe mit Gleichbetroffenen über die eigenen Befürchtungen, Probleme und Konflikte zu sprechen, dabei eigene Erfahrungen und Gefühle zu äußern, um sich über Verstehen und Lernen wechselseitig helfen zu können.
  • Bei Vortragsveranstaltungen die Gelegenheit bieten, den Fachvortrag eines Experten zu hören und anschließend das Thema mit ihm zu diskutieren.
  • Die Betroffenen sollen „mündige Patienten“ werden, die über ihre Krankheit informiert sind und in „eigener“ Verantwortung in der Beratung mit ihren Ärzten über die für sie angemessene Therapie entscheiden.

„Nur gut informierte Patienten können gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt die für sie optimalste Therapie festlegen.“

Ekkehard Büchler Vorsitzender der Selbsthilfegruppe

Shahrokh Shariat

 „Wie bei jeder signifikanten Krankheit ist auch beim Prostatakrebs die Früherkennung der wichtigste Baustein einer erfolgreichen Therapie.“  

Shahrokh Shariat Leiter der Universitätsklinik für Urologie

Männergesundheit und Sexualität

Sexualität ist ein wichtiger Aspekt unseres Lebens und sexuelle Gesundheit ist Teil dieser Gesundheits-Definition und somit auch in der Medizin ein sehr wichtiges Thema – und wird gleichzeitig immer noch vielfach tabuisiert und ist mit vielen falschen Fakten belegt. Harun Fajkovic von der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien hat einige der wichtigsten Fragen zu Potenz, Erektionsstörungen, aber auch warum diese Probleme immer medizinisch betrachtet werden müssen, anlässlich des Monats zur Männergesundheit zusammengefasst.

  • Was ist eine „erektile Dysfunktion“, eine Erektionsstörung?
    Von einer erektilen Dysfunktion spricht man, wenn bei sexueller Erregung keine oder nur eine schwache  Erektion (Gliedversteifung) zustande kommt oder wenn eine Erektion vor dem Höhepunkt nachlässt.
  • Wie häufig treten Potenzprobleme bei Männern auf?
    30% aller Männer zwischen 30 und 50 Jahren haben bereits einen oder mehrere „Hänger“ im Bett erlebt. Mehr als 700.000 Österreicher haben regelmäßig Potenzprobleme. Vielfach genügt nur eine schwach ausgeprägte Störung, um sich aus Scham und Angst aus dem Sexualleben zurückzuziehen. Dabei kann fast allen Betroffenen mit relativ einfachen Mitteln, egal ob medikamentös oder operativ oder mit Hilfsmitteln, geholfen werden.
  • Was kann die Ursache sein?
    Die Ursachen sind vielschichtig: Arterielle Ursachen, Erkrankung der Blutgefäße, Verletzungen oder Erkrankungen im Rückenmark, Diabetes, Operationen im Beckenbereich, Medikamente, Drogen, aber auch hormonelle Störungen.
  • Was bedeuten „arterielle“ Ursachen?
    Arterien bringen Blut in den Penis, diese sind aber nicht in der Lage, genug Blut für eine Erektion zu liefern. Dies kann durch eine Verengung der Gefäße wie zum Beispiel bei älteren Männern, Diabetikern und Patienten mit Bluthochdruck, aber auch bei Patienten nach Unfällen – etwa verbunen mit Beckenbrüchen – sein. Arteriell bedingte Impotenz nach Unfällen ist verbreitet, tritt aber für die Betroffenen durch die schwere Verwundung meist unerwartet auf. Diese Art der Impotenz wird meistens zuerst vom Patienten selbst und nicht von den behandelnden Ärzten entdeckt. Ein frühzeitiger Behandlungsbeginn ist für die nachhaltige Wiedererlangung der Erektionsfähigkeit entscheidend.
  • Wie Ernst sollte man Potenzprobleme nehmen?
    Sehr ernst! Denn das Thema ist stark tabuisiert – einerseits, durch die männliche Eitelkeit. Das Ego kann das nur schwer zulassen. Andererseits, wegen einer Fehlinterpretation der Lehren von Siegmund Freud, die dazu geführt hat, dass die meisten sexuellen Probleme ihre Wurzeln in psychischen Problemen haben. Das alles führt dazu, dass zwar die meisten Menschen wissen, dass es eine komplexe Reihe von neuromuskulären Vorgängen bedarf, um den kleinen Finger zu heben ohne zu realisieren, dass ähnliche Vorgänge notwendig sind, um den Penis zu heben.

Fazit: Erektionsstörungen gehören medizinisch abgeklärt, denn sie können ein frühes Warnzeichen für einen drohenden Herzinfarkt gedeutet werden und müssen ernst genommen werden!

Rudolf Schoberberger

„Es leidet gerade die Männlichkeit besonders stark unter dem Tabakkonsum.“ 

Rudolf Schoberberger Experte für Rauchertherapie der MedUni Wien, Institut für Sozialmedizin


So bleibt Mann gesund!

1 x pro Tag: 30 Minuten Sport & Bewegung
1 x pro Woche: Zeit für Sexualität
1 x pro Monat: Selbstuntersuchung der Hoden
1 x pro Jahr: Untersuchung beim Urologen

Weitere Informationen

Shahrokh Shariat Leiter der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien
Schnurrbart

In Kooperation

RMA Gesundheit

Gesund.at versteht sich als umfassende, digitale Gesundheitsplattform, die sich unabhängig und professionell der ganzheitlichen Betrachtung des Themenfeldes Gesundheit widmet. Ein Team aus Medizin-Redakteuren und medizinischen Experten sichert eine qualitativ hochwertige laiengerecht verfasste medizinische Berichterstattung.


Unternimm etwas dagegen, dass Männer zu früh sterben.

Schließe dich der Bewegung für die Männergesundheit an.

at.movember.com

Bleib gesund, Mann!

Samstag, 4. November 2017, 10:30 – 14:00 Uhr
Hörsaalzentrum der MedUni Wien, AKH Wien

Vortragsprogramm

MOVEMBER
  • 10:30 Uhr
    Der Mann und seine Gesundheit in Österreich: Wo stehen wir in Österreich? Warum müssen Männer noch mehr für ihre Gesundheit tun?
    Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gendermedizin, MedUni Wien
  • 11:00 Uhr
    PSA-Screening
    Christian Seitz, Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien
  • 11:30 Uhr
    Prostata-Krebs
    Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien & Ekkehard Büchler, Selbsthilfe Prostatakrebs
  • 12:30 Uhr
    Was kann ich tun, damit es mir besser geht? Männergesundheit und Umweltfaktoren, Männergesundheit und Lifestyle
    Hanns Moshammer, Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin der MedUni Wien, Zentrum für Public Health der MedUni Wien
  • 13:00 Uhr
    Herz-Kreislauf-Erkrankungen & Risikofaktoren wie z.B. Rauchen

    Michael Kunze, Abteilung für Sozial- und Präventivmedizin, Zentrum für Public Health der MedUni Wien
  • 13:30 Uhr
    Sexualität und sexuelle Gesundheit des Mannes

    Harun Fajkovic, Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien

Weitere Themen

  • Uro-Beratung
    Universitätsklinik für Urologie
  • Bewegung und Aktivität
    Universitätsklinik für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Arbeitsmedizin
  • Medikamentencocktails in der Urologie
    Apotheke des AKH
  • Diätologische Beratung und Körperfettmessung
    DiätologInnen des AKH
  • Krebsgewebe unter dem Mikroskop
    Pathologie
  • Gesundheitsratgeber
    Büchertisch Manz Verlag
  • Selbsthilfe Prostatakrebs
  • Österreichische Gesellschaft für Mann und Gesundheit
  • Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich
  • Kontinenz- und Stomaversorgung
    Fa. Coloplast
  • Minimed

Wie Männer lange gesund bleiben

Ein Nachbereicht vom 04.11.2017

Ein hochkarätiges Vortragsprogramm erwartete die Damen und Herren, die sich bei der Veranstaltung der RMA Gesundheit in Kooperation mit der MedUni Wien im AKH WIen einfanden. Dabei wurde auch der feine Unterschied zwischen den Geschlechtern herausgearbeitet. "Frauen sind anders, Männer auch – das ist auch gut so", befand der Umweltmediziner Dr. Hanns Moshammer. Und er appellierte an die Herren: "Aber: Wir können vom anderen Geschlecht lernen, auf die Signale des Körpers zu hören und Verantwortung für unsere Gesundheit zu übernehmen."