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Christina Eder-Czembirek erhält Hans-Pichler-Preis

Auszeichnung durch die Österreichische Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
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(Wien, 16-02-2017) Christina Eder-Czembirek von der Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der MedUni Wien wurde bei der diesjährigen Hauptversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit dem Hans-Pichler-Preis ausgezeichnet.

Die Österreichische Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie vergibt alljährlich einen nach ihrem Gründer Hans Pichler benannten Preis für hervorragende, zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten aus dem Gebiet der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Die Bewertung der Arbeiten erfolgt durch ein Gremium, das aus fünf gewählten Mitgliedern der Gesellschaft besteht. Um den Preis können sich alle Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie alle auf dem Gebiet der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie tätigen ÄrztInnen und ZahnärztInnen sowie ihre Ko-AutorInnen bewerben.

Christina Eder-Czembirek erhielt den Preis für die retrospektive Analyse der intra-arteriellen Chemotherapie bei Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle. Es handelt sich dabei um eine international nicht etablierte Therapieform, da sie sehr aufwendig ist, nicht an allen onkologisch tätigen Zentren durchführbar und auch komplikationsträchtig ist.

Zur Person
Christina Eder-Czembirek studierte Humanmedizin sowie Zahnmedizin an der medizinischen Fakultät der Universität Wien (heute MedUni Wien) und machte die Facharztausbildung im Fach der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Ihre wissenschaftliche Forschungstätigkeit führte sie in das mikrobiologische Forschungslabor der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten sowie an die Universitätsklinik für Strahlentherapie und -biologie. Im Jahr 2003 begann sie als Assistenzärztin an der Universitätsklinik für Strahlentherapie, wechselte dann an die Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, wo sie seit 2012 als Oberärztin arbeitet. Seit 2015 ist sie stellvertretende Klinikleiterin. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Erforschung von Kopf- und Halstumoren.