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MedUni Wien trauert um Erhard Suess

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(Wien, 19-07-2017) Erhard Suess, stationsführender Oberarzt an der Universitätsklinik für Neurologie, ist am 13. Juli 2017 völlig unerwartet gestorben.

Er studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1984. Zugleich studierte er auch 1979-1984 Philosophie am Institut für Wissenschaftstheorie (Prof. Oeser). 1982-1985 arbeitete er am Ludwig Boltzmann Institut für Neurobiologie (Prof. K. Jellinger) mit. 1985 war er zunächst am Neurologischen Krankenhaus Maria-Theresien-Schlössl und anschließend als Assistenzarzt an der Universitätsklinik für Neurologie am AKH Wien tätig und wurde 1991 Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Sein wissenschaftliches Interesse galt den Nuklearmedizinischen Methoden sowie der Diagnose und Behandlung der Hirntumore mit Auslandsaufenthalten am Max-Plank-Institut für Neurologische Forschung Köln und an der Abteilung für Neuroonkologie der Groupe Hospitalier Pitie-Salpetrier (Paris).

Erhard Suess war an der Universitätsklinik für Neurologie in sämtlichen klinischen Bereichen tätig (Ambulanz, Station – später auch als stationsführender Oberarzt; Journaldienst, Außendienst, Hirntoddiagnostik, etc.).

Die Universitätsklinik für Neurologie verliert mit ihm einen hervorragenden Kollegen, seine Patienten einen besonderen Arzt.

Christian Müller,
stv. Leiter der Universitätsklinik für Neurologie