Skip to main content

Christoph Hitzenberger mit Österreichischem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet

Alle News

(Wien, 17-11-2017) Christoph Hitzenberger, stellvertretender Leiter des Zentrums für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien, wurde durch Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet. Der Physiker war maßgeblich an der Entwicklung der Optischen Kohärenztomografie (OCT) beteiligt, einem Untersuchungserfahren, das vor allem in der medizinischen Bildgebung eingesetzt wird.

Christoph Hitzenberger entwickelte das erste heterodyn LCI System zur Vermessung intraokularer Distanzen (axiale Augenlänge, Dicke der Retina). Gemeinsam mit Adolf Fercher entwickelte er das Spectral Domain LCI Verfahren (1995), das auf Grund seiner überragenden Messempfindlichkeit die Grundlage der modernen klinischen OCT-Augenuntersuchungsgeräte ist. Dafür wurden die beiden heuer mit dem renommierten Fritz J. and Dolores H. Russ Prize ausgezeichnet. Die von der United States National Academy of Engineering (NAE) vergebene Auszeichnung wird auch als „Nobelpreis für Ingenieurswissenschaften“ bezeichnet.

Zur Person
Christoph Hitzenberger ist studierter Physiker (Universität Wien). Er ist im Fach Medizinische Physik habilitiert und forscht und lehrt seit 1997 als Associate Professor am Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien (vorher Institut für medizinische Physik der Universität Wien). Seit 2011 ist er stellvertretender Leiter des Zentrums. Seit 2006 ist er Koordinator des PhD-Programms „Medizinische Physik“ der MedUni Wien. Hitzenbergers Forschungsschwerpunkte sind die biomedizinische Optik, optische Kohärenztomographie (OCT) und ophthalmologische Bildgebung.