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Datenschutz: Medizinische Universitäten Österreichs betonen Wichtigkeit von Datennutzung für Forschung und Medizin

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(Wien/Innsbruck/Graz/Linz 11-04-2018) Die österreichischen Medizinischen Universitäten MedUni Wien, Med Uni Graz und Medizinische Universität Innsbruck sowie die Medizinische Fakultät an der Johannes Kepler Universität in Linz (JKU) unterstrichen heute, Mittwoch, die Wichtigkeit der im geplanten neuen Forschungsorganisationsgesetz vorgesehenen Möglichkeit, auf
forschungsrelevante, patientenbezogene Daten zugreifen zu dürfen. „Die Zukunft der Forschung und der Medizin basiert auf Daten, daher ist die Datenverfügbarkeit  auch künftig äußerst wichtig“, betonen die Universitätsleitungen. 

Mit der ermöglichten Datenverfügbarkeit  entsprechend des neuen Gesetzes und seiner Richtlinien werde gewährleistet, dass PatientInnendaten dem Datenschutz entsprechend behandelt würden, gleichzeitig aber auch für die Forschung zur Verfügung stehen. Das Schutz und Wohl der PatientInnen stehe selbstverständlich immer im Vordergrund, allerdings würden die PatientInnen selbst stets dazu beitragen wollen, dass auch folgende Generationen von den gewonnenen Erkenntnissen profitieren können –und davon profitiere nachhaltig auch das gesamte österreichische Gesundheitssystem.

Der technologische Fortschritt gibt der Medizin und Forschung Werkzeuge in die Hand, um Daten immer besser nutzen zu können, insbesondere bei der personalisierten Medizin (die richtige Therapie zum richtigen Zeitpunkt für den/die richtige/n Patienten/in), dem wichtigsten Trend in der Medizin des 21. Jahrhunderts. Daher müsse die Datenweitergabe und –nutzung in Medizin und Forschung auch zukünftig gewährleistet bleiben.