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Renate Kain zur Präsidentin der Österreichischen Plattform für Personalisierte Medizin bestellt

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(Wien, 30-01-2018) Renate Kain, Leiterin des Klinischen Instituts für Pathologie der MedUni Wien/AKH Wien, wurde bei der konstituierenden Generalversammlung am 16. Jänner zur ersten Präsidentin der Österreichischen Plattform für Personalisierte Medizin (ÖPPM) bestellt.

Die Österreichische Plattform für Personalisierte Medizin (ÖPPM) wurde auf Initiative des (damals)  Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) von den drei Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck, sowie dem CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, gegründet. Zu den Zielen der Plattform zählen die transsektorale Vernetzung aller Akteure in Österreich, die Förderung der biomedizinischen Grundlagenforschung, der klinischen und translationalen Forschung, sowie die Etablierung einer Informationsplattform für Initiativen auf dem Gebiet der Personalisierten Medizin. Die Webseite der ÖPPM (www.personalized-medicine.at) soll über die Entwicklungen auf dem Forschungsgebiet informieren sowie allen Mitgliedern eine Präsentationsmöglichkeit bieten wie auch die Möglichkeit, potentielle Kooperationspartner zu identifizieren.

Durch verstärkte interdisziplinäre und strategische Zusammenarbeit in den Bereichen der universitären, außeruniversitären und kommerziellen Forschung sollen das Thema Personalisierte Medizin in Österreich vorangetrieben, sowie eine erhöhte Anschlussfähigkeit Österreichs an europäische Initiativen ermöglicht werden. Die ÖPPM bildet dabei keine Konkurrenz zu bestehenden Plattformen oder anderen Institutionen wie medizinischen Fachgesellschaften, sondern strebt vielmehr danach, alle relevanten Akteure auf dem Gebiet zu vernetzen.

Am 19. und 20. Oktober 2017 fanden eine Auftaktveranstaltung und ein wissenschaftliches Symposium an der Medizinischen Universität Wien statt, welche den offiziellen Start der ÖPPM markierten.

Zur Person
Renate Kain leitet seit 1. Oktober 2016 als Universitätsprofessorin für Pathologie das Klinische Institut für Pathologie der MedUni Wien/AKH Wien. In ihren diagnostischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten in Nieren- und Gefäßpathologie, Infektionspathologie, Immunologie, Genetik und molekulare Diagnostik und deren Translation widmet sie sich der Etablierung von Konzepten zur Personalisierten Medizin immunologischer Erkrankungen.