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Auszeichnung für Medical Humanities-Projekt der MedUni Wien

Österreichische Gesellschaft für Palliativmedizin vergibt Förderpreis an Initiative „Medical Comics“
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Eva K. Masel (l.) und Andrea Praschinger

(Wien, 18-12-2020) Die OrganisatorInnen der Medical Humanities im Curriculum Humanmedizin der MedUni Wien wurden für eine Publikation zu „Medical Comics“ mit dem Förderpreis der Österreichischen Gesellschaft für Palliativmedizin ausgezeichnet.

Die Publikation "Using medical comics to explore challenging everyday topics in medicine: lessons learned from teaching medical humanities" basiert auf dem Medical Comics-Projekt, das von Eva Masel von der Klinischen Abteilung für Palliativmedizin und Andrea Praschinger vom Teaching Center der MedUni Wien initiiert und umgesetzt wurde.

Der englische Begriff Medical Humanities beschreibt ein interdisziplinäres Feld an der Schnittstelle von Medizin und Geisteswissenschaften. Es gilt, den Raum zwischen medizinischen Fakten und individuellem Erleben zu reflektieren. Das Aufwerfen von Fragen bzw. das Konfrontieren mit - unter anderem unangenehmen oder herausfordernden - Themen soll zu Auseinandersetzung und Entwicklung anregen. Das Projekt Medical Comics und Medical Humanities an der MedUni Wien folgt dem Ansatz der World Health Organization ”The arts, health and well-being“. Graphische Darstellungen zielen darauf ab, unterschiedliche Problembereiche praxisnahe aufzuzeigen. Dabei nutzt man den Vorteil von Medical Comics, nämlich Raum für eigene Reflexion und Interpretation zu geben. Andererseits kann eigenen Erlebnissen bzw. Anliegen durch Zeichnungen Ausdruck verliehen werden. Medical Comics und Medical Humanities sind im Curriculum in das Line-Element Interdisziplinäre Fallkonferenzen (5. Studienjahr) des Studiums der Humanmedizin an der MedUni Wien eingebettet.
Im Wintersemester 2019/20 fand dazu die erfolgreiche Ausstellung „Medical Comics“ – Impression – Expression – Interaktion“ im Hörsaalzentrum der MedUni im AKH Wien statt.

Neue Ausstellung
Die neue Ausstellung zum Thema "Art-Action-Attitude/ Körper" im Hörsaalzentrum, Ebene 8, wird derzeit finalisiert und soll ab Aufhebung der Sicherheitsbeschränkungen durch die Corona-Pandemie bis Ende Juni 2021 zu besichtigen sein.