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Mariann Pavone-Gyöngyösi tritt eine Professur im Fachbereich Kardiologie an der MedUni Wien an

International renommierte Herzspezialistin
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(Wien, 05-11-2020) Mariann Pavone-Gyöngyösi, Herzspezialistin der MedUni Wien, hat mit 1. November 2020 eine neue Professur im Fachbereich Kardiologie an der Medizinischen Universität Wien angetreten.

Seit 2010 leitet sie das Labor für experimentelle invasive Kardiologie und Molekularbiologie an der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin II der MedUni Wien, zugleich ist sie führend an zahlreichen abgeschlossenen und laufenden wissenschaftlichen Projekten mit internationalen Kooperationen in einer Gesamtförderungssumme von über 6 Millionen Euro beteiligt. Sie ist außerdem die nationale Koordinatorin von fünf EU-Projekten (abgeschlossen: LifeValve, Fibro-Targets, laufend: Science, ReGenHeart und CresPace). Ihr Fokus liegt auf den Bereichen ischämische Herzkrankheit, interventionelle Kardiologie und kardiovaskuläre Regeneration.

Zur Person
Mariann Gyöngyösi wurde in Kecskemet, Ungarn, geboren, seit 2002 ist sie österreichische Staatsbürgerin. Sie studierte Medizin an der Universität Szeged, Ungarn, und promovierte im Jahr 1984 zum Doktor der Medizin „Summa cum laude“. 1991 legte sie die Prüfung zum Facharzt für Innere Medizin und 1994 für das Additivfach Kardiologie ab. Weiters verfasste sie eine PhD-Dissertation (1995). Zwischen 1989 und 1990 war sie Gastärztin an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt, Deutschland.

Zwischen 1995 und 2000 arbeitete sie an der Abteilung Kardiologie der MedUni Wien als Stipendiatin (Ungarisches Eötvös Stipendium, Tempus Individual Mobility Grant, Pfeiffer Stipendium und Trainings-und Forschungsstipendium der European Society of Cardiology) und im Molekularbiologie-Labor in Creteil, France (INSERM U-99). 2002 erlangte sie die Habilitation für Kardiologie an der MedUni Wien. Seit 2010 arbeitet sie als klinische Kardiologin an der Abteilung Kardiologie der MedUni Wien.

Sie, sowie die MitarbeiterInnen ihres Labors unter ihrer Supervision, sind TrägerInnen mehrerer nationaler und internationaler Auszeichnungen. Unter anderem konnte sie den Billroth-Preis der Österreichischen Ärztekammer (2006) und Preise der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (2001, 2002, 2007, 2009, 2015), den Researcher of the Month der MedUni Wien (2010), Winner of Session Frontiers in Basic Science of the European Society of Cardiology (2012), Best Manuscript Award Circulation Research (2015) sowie den Werner-Klein Preis 2020 für Tanslationale Forschung entgegennehmen. Seit 2017 ist sie Projektgutachterin bei der European Commission in Brüssel. In 2017 wurde sie vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit dem Berufstitel Universitätsprofessor ausgezeichnet.