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Johannes Bigenzahn mit dem Blanca Moser Forschungsförderungspreis 2020 ausgezeichnet

Studie zur Identifizierung des Proteins LZTR1 als Regulator der Abundanz und Signalaktivität von RAS GTPasen
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Johannes Bigenzahn

(Wien, 15-09-2020) Johannes Bigenzahn vom Klinischen Institut für Labormedizin der MedUni Wien wurde mit dem Blanca Moser Forschungsförderungspreis 2020 ausgezeichnet. Er erhielt diese Ehrung für die Identifizierung des Proteins LZTR1 als Regulator der Abundanz und Signalaktivität von RAS GTPasen.

„Diese Entdeckung entstand unter Verwendung von funktionellen genetischen Screening Verfahren in einem zellulären Modelsystem der Chronischen Myeloischen Leukämie (CML). Dabei zeigte sich, dass die Inaktivierung von LZTR1 zu einer verminderten Sensitivität der Krebszellen gegenüber Tyrosinkinaseinhibitoren auf Grund erhöhter RAS und MAPK Signaltransduktionsaktivität führt“, erklärt Bigenzahn. Die Arbeit entstand in der Forschungsgruppe von Giulio Superti-Furga am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit verschiedenen anderen Arbeitsgruppen am CeMM und der MedUni Wien sowie der Arbeitsgruppe von Marek Mlodzik an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai (New York) und wurde im Top-Journal „Science“ publiziert.

Zur Person
Johannes Bigenzahn studierte von 2004 bis 2010 Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien. Bereits während seines Studiums sammelte er erste wissenschaftliche Erfahrungen im Rahmen seiner Diplomarbeit. Er absolvierte sein PhD-Studium und nun PostDoc in der Forschungsgruppe von Giulio Superti-Furga am CeMM. Seit 2019 befindet er sich außerdem in Ausbildung zum Facharzt für medizinische und chemische Labordiagnostik an der Medizinischen Universität Wien. 2017 schloss er sein Doktoratsstudium N094 im Programm „Molecular Signal Transduction“ ab.

Bigenzahns Forschungsschwerpunkt konzentriert sich auf die Identifikation neuer molekularer Mechanismen in der Entstehung von Arzneimittelresistenzen in Krebserkrankungen sowie der proteostatischen Regulation von Signaltransduktionsproteinen in der Arbeitsgruppe von Giulio Superti-Furga am CeMM. Die Forschung erfolgt außerdem in enger Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich Myeloproliferative Neoplasien des Wissenschaftsfonds FWF.