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Team um Anton Luger erstellt klinische Guidelines zur Behandlung von Hypophysenadenomen in der Schwangerschaft

Publikation im renommierten European Journal of Endocrinology
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(Wien, 17-11-2021) Anton Luger, Stoffwechselexperte der MedUni Wien, hat im Auftrag der European Society of Endocrinology (ESE) eine ExpertInnengruppe geleitet und Guidelines zur Behandlung von Hypophysenadenomen in der Schwangerschaft erstellt. Diese "European Society of Endocrinology Clinical Practice Guideline on Functioning and Non-functioning Pituitary Adenomas in Pregnancy" wurde im renommierten European Journal of Endocrinology publiziert.

Hypophysenadenome sind gutartige Tumoren der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), die sich in der vorderen Schädelbasis befindet. Schwangerschaften sind bei Frauen mit Hypophysenadenomen selten, weil sie den Hormonhaushalt beeinflussen. Diese Leitlinie beschreibt die Wahl und den Zeitpunkt der diagnostischen Tests und Behandlungen von der Präkonzeptionsphase bis nach der Geburt unter Berücksichtigung der Adenomgröße, -lokalisation und der endokrinen Aktivität. In den meisten Fällen sollten schwangere Frauen mit Hypophysenadenomen von einem multidisziplinären Team in einem auf die Behandlung solcher Tumoren spezialisierten Zentrum betreut werden.

Zur Person
Anton Luger war bis Oktober 2018 Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel der Universitätsklinik für Innere Medizin III und ist weiterhin in Lehre und Forschung der MedUni Wien involviert. Er ist Mitglied des Executive Committee der European Society of Endocrinology (ESE), Vorsitzender des ESE Council of Affiliated Societies und des ESE Membership Committee, sowie Mitglied des ESE Nomination Committee und der ESE Hormone and Metabolism Foundation.

Service: European Journal of Endocrinology
ESE Clinical Practice Guideline on functioning and nonfunctioning pituitary adenomas in pregnancy

A. Luger, L. H. A. Broersen, N. R. Biermasz, B. M. K. Biller, M. Buchfelder, P. Chanson, J. O. L. Jorgensen, F. Kelestimur, S. Llahana, D. Maiter, G. Mintziori, F. Petraglia, R. Verkauskiene, S. M. Webb and O. M. Dekkers doi.org/10.1530/EJE-21-0462