Hier finden Sie Neuigkeiten, Beschlüsse und Informationen aus den Sitzungen des Senats der Medizinischen Universität Wien. Bleiben Sie über aktuelle Entwicklungen, Initiativen und wichtige Entscheidungen auf dem Laufenden.
In seiner letzten Sitzung befasste sich der Senat mit dem Entwicklungsplan der MedUni Wien, der die strategische Ausrichtung der Universität für die kommenden Jahre festlegt. Außerdem wurde dem Senat das finale Programm des neuen Masterstudiums Psychotherapie präsentiert, dessen erster Jahrgang im Oktober gestartet ist. Mit Natascha Hett wurde zudem eine Vertreterin der Studierenden zur 2. stellvertretenden Vorsitzenden des Senats gewählt. Und auch sportlich zeigte der Senat Einsatz: Beim 20. Krebsforschungslauf war er mit einem eigenen Team am Start.
Der Senat hat sich eingehend mit dem Entwicklungsplan der MedUni Wien für die Jahre 2028-2033 auseinandergesetzt.
Als zentrales strategisches Dokument legt der Entwicklungsplan den Fahrplan der Universität für die kommenden Jahre fest und stellt wichtige Weichen für Forschung, Lehre und Patient:innenversorgung. Der Senat hat seine Perspektive in den Prozess eingebracht und begleitet die Weiterentwicklung der MedUni Wien damit aktiv und konstruktiv.
Dem Senat wurde das finale Programm des ordentlichen Masterstudiums Psychotherapie präsentiert. Das gemeinsam mit der Universität Wien eingerichtete Studium ist mit 1. Oktober 2026 mit 40 Studierenden gestartet. Das Studium verbindet Grundlagen aus Psychotherapie, Psychologie und Medizin mit praktischen Kompetenzen, ergänzt durch Praktika in der psychiatrischen Versorgung und in psychotherapeutischen Einrichtungen. Der Senat gratuliert allen Beteiligten zu diesem wichtigen Meilenstein.
Der Senat gratuliert Natascha Hett herzlich zur Wahl als 2. stellvertretende Vorsitzende des Senats. Hett studiert Zahnmedizin und Humanmedizin an der MedUni Wien und ist Vorsitzende der Österreichischen Hochschüler_innenschaft an der MedUni Wien (ÖH Med Wien).
Beim 20. Krebsforschungslauf am 10. Oktober 2026 war der Senat mit einem eigenen Team am Unicampus Altes AKH am Start. Jede gelaufene Runde von einer Meile kommt Krebsforschungsprojekten an der MedUni Wien zugute. Der Senat freut sich besonders über das 20-Jahr-Jubiläum dieser Veranstaltung, die seit zwei Jahrzehnten Forschung, Gemeinschaft und Engagement am Campus verbindet.
In seiner letzten Sitzung fasste der Senat mehrere wichtige Beschlüsse: Ein neues Erweiterungsstudium MD/PhD ermöglicht besonders forschungsinteressierten und engagierten Studierenden künftig einen früheren Einstieg in die wissenschaftliche Laufbahn. Zudem wurde die posthume Verleihung des Doktorats an Wladimir Schliom beschlossen, der 1938 als Opfer des NS-Regimes an der Vollendung seines Medizinstudiums gehindert wurde. Außerdem gibt es gute Nachrichten für alle Lehrenden: Die von Studierenden vergebenen Ehrenpreise für Human-, Zahn- und postgraduale Studiengänge werden ab sofort wieder verliehen.
Der Senat hat die Einrichtung eines neuen Erweiterungsstudiums zum Diplomstudium Humanmedizin (MD/PhD) beschlossen.
Das Studium richtet sich an eine kleine Zahl besonders engagierter und forschungsinteressierter Studierender ("Early Stage Researchers"), die nach der Diplomarbeit ihr Medizinstudium unterbrechen können, um sich noch vor dem KPJ intensiv einem Dissertationsprojekt zu widmen. Die im Rahmen des Erweiterungsstudiums erbrachten Leistungen werden anschließend direkt für das reguläre Doktorats-/PhD-Studium angerechnet, wodurch sich die Zeit bis zum PhD-Abschluss deutlich verkürzen soll. Vorgesehen sind unter anderem eine Anstellung im Ausmaß von 30 Wochenstunden im Rahmen des Forschungsprojekts sowie eine Evaluierung des neuen Studienmodells nach rund drei Jahren.
Das Curriculum tritt mit 1.10.2026 in Kraft.
Der Senat hat beschlossen, Wladimir Schliom das Doktorat der gesamten Heilkunde posthum zu verleihen. Schliom, geboren 1912 in Riga, war Medizinstudent an der Universität Wien und wurde 1938, kurz vor seinen Abschlussprüfungen, als Opfer des nationalsozialistischen Regimes gezwungen, das Land zu verlassen. Damit blieb ihm die Erlangung des Doktorats verwehrt. Die Universität setzt mit diesem Beschluss ihre Bemühungen fort, während des NS-Regime vertriebene Studierende nachträglich zu würdigen.
Ab sofort werden die von Studierenden vergebenen Ehrenpreise für Lehre wieder verliehen, getrennt nach den Studiengängen Humanmedizin, Zahnmedizin und postgradualen Programmen. Die Auszeichnungen basieren auf Befragungen unter den Studierenden und würdigen jene Lehrenden, die sich durch besonderes Engagement und Innovation hervorgehoben haben.