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Zahnklinik: Unit-System fördert Patientenzufriedenheit

(Wien 05-06-2012) Seit zwei Jahren wird an der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik der MedUni Wien das so genannte Home Unit-System in der Ausbildung eingesetzt. Mit Erfolg. „Noch nie waren die Patientenzufriedenheit und das Niveau der Studentenleistungen so hoch“, bilanziert Andreas Moritz von der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik.

Das Unit-System sieht in den beiden letzten Studienjahren ein 72-Wochen-Praktikum vor, in dem die Studierenden in fixen Einheiten ständig am selben Platz arbeiten und nicht – wie früher – von Fachbereich zu Fachbereich pendeln. Moritz: „Die Fachbereiche kommen sozusagen zum Studierenden und nicht umgekehrt.“

Dabei betreuen 24 StudentInnen in sechs Units mit je sechs Behandlungseinheiten unter Führung eines Oberarztes und Assistenzarztes eine Patientin bzw. einen Patienten „vom Anfang bis zum Ende der Behandlung“. Also auch fächerübergreifend: Von der Zahnerhaltung über die Paradontologie bis hin zur Prothetik, Chirurgie und Kieferorthopädie.

Die wichtigsten positiven Effekte für die StudentInnen: Mehr Zeit für Behandlungen, beschleunigte Arbeitsabläufe, Praxisnähe und Qualitätssteigerung. Für die PatientInnen wiederum bedeutet die fixe Ansprechperson unter anderem verkürzte Wartezeiten und eine engere Patienten-Betreuer-Bindung. „Das ist perfektes learning by doing“, sagt Moritz.

Service:
Von 6. bis 9. Juni 2012 findet die „EUROPERIO7“, die 7. Konferenz der europäischen Gesellschaft für Parodontologie, in Wien (Messe Wien) statt. Rund 7.000 ExpertInnen sind angemeldet. Weitere Infos auf der Website der österreichischen Gesellschaft für Parodontologie: www.oegp.at.