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Oliver Schlager erhält den renommierten Max-Ratschow-Preis der Deutschen Gesellschaft für Angiologie

Angiologe der MedUni Wien für Forschungsarbeit zum Raynaud-Syndrom ausgezeichnet
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(Wien, 21-09-2016) Oliver Schlager von der Klinischen Abteilung für Angiologie wurde im Rahmen der Dreiländertagung der Deutschen, Schweizerischen und Österreichischen Gesellschaft für Angiologie (7.9.2016-10.9.2016) mit dem renommierten Max-Ratschow-Preis ausgezeichnet.

Der Max-Ratschow-Preis wird alle zwei Jahre für eine hervorragende Arbeit auf dem Gebiet der Angiologie verliehen. Oliver Schlager erhielt den Preis für die im Februar 2016 im Top-Journal Circulation publizierte Studie "Relation of Nailfold Capillaries and Autoantibodies to Mortality in Patients with Raynaud Phenomenon". Darin konnte Schlager mit KollegInnen zeigen, dass Veränderungen der Nagelfalzkapillaren und Autoantikörper bei der auch als Weißfingerphänomen bekannten Durchblutungsstörung als Risikomarker eingesetzt werden können. Mittels einer Nagelfalzkapillaruntersuchung und einer Blutabnahme lässt sich somit bei betroffenen Patienten eine Risikoeinschätzung durchführen.

Zur Person
Oliver Schlager ist Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzfach Angiologie an der Klinischen Abteilung für Angiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin II der MedUni Wien und des AKH Wien. Er ist habilitiert im Fach der Inneren Medizin (Hämodynamik und Inflammation bei kardiovaskulären Erkrankungen). Er hält bei 22 Erst- oder Letztautorschaften in internationalen Journalen und ist regelmäßig als Reviewer für zahlreiche internationale Journale tätig. Ein Forschungsaufenthalt im Jahr 2014 führte ihn an die Klinik für Kardiologie am Universitätsspital Zürich (Leitung: Thomas F. Lüscher).