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MedUni Wien mit zwei Top-10-Platzierungen im Disziplinen-Ranking des Center for World University Rankings (CWUR)

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(Wien, 04-04-2017) Die Medizinische Universität Wien konnte sich beim vom Center for World University Rankings (CWUR) erstmals herausgegebenen Disziplinen-Ranking in zwei Fachdisziplinen in den Top Ten platzieren: Allergieforschung und Notfallmedizin.

Die MedUni Wien erreichte in der Disziplin „Allergy“ (Allergieforschung) Platz 7, in der Kategorie „Emergency Medicine“ (Notfallmedizin) Rang 8.

Das in den Vereinigten Arabischen Emiraten beheimatete Center for World University Rankings (CWUR) erhob die Leistungen der internationalen Hochschulen in 227 verschiedenen natur-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachgebieten sowie in medizinischen Fächern.

Dabei wurde auf die Daten der Datenbank von Journal Citation Reports (JCR) zurückgegriffen (Clarivate Analytics, vormals Thomson Reuters). Die Rankings entstanden aus der Analyse der Top-Zeitschriftenpublikationen der vergangenen zehn Jahre.

Die meisten Spitzenplatzierungen (112 Top-10-Plätze) in den einzelnen Fachgebieten gingen an die Harvard University (USA).

Allergien als Forschungsschwerpunkt
Die Allergieforschung gehört zu einem der fünf Forschungsschwerpunkte an der MedUni Wien. Im Immunology Research Cluster (Forschungscluster Immunologie) werden die Forschungen zu Allergie, Entzündung und Infektion vernetzt und neue diagnostische und therapeutische Konzepte entwickelt. Die Schwerpunkte der Forschungen liegen sowohl im Bereich der Grundlagenforschung als auch in der translationalen und klinischen Forschung.

Die anderen vier Forschungscluster sind Krebsforschung/Onkologie, Medizinische Neurowissenschaften, Kardiovaskuläre Medizin und Medizinische Bildgebung.

Wiener Notfallmedizin mit internationalem Ruf
Die Universitätsklinik für Notfallmedizin der MedUni Wien/AKH Wien zeichnet sich besonders durch eine in Österreich bisher einzigartig konzipierte Struktur aus, die Ambulanz, Intermediate Care (IMC), Intensivstation (ICU) und Normalstation in einer Organisationseinheit vereint. Die ambulanten Visitationen haben im Lauf der vergangenen 25 Jahre kontinuierlich zugenommen, sodass im Jahr 2015 ein neuer Rekord mit 89.000 Visitationen verzeichnet wurde. In diesem Jahr wurden auch knapp 4.000 PatientInnen intensivmedizinisch versorgt und gepflegt. 60 Prozent der in Wien reanimierten PatientInnen werden primär an der Universitätsklinik für Notfallmedizin  betreut. Damit wird die Klinik ihrem internationalen Ruf als herausragendem Reanimationscenter gerecht. Im Bereich der klinischen Forschung hat sich die Universitätsklinik für Notfallmedizin in vielen Gebieten der Notfall- und Intensivmedizin, wie zum Beispiel in der Reanimationsforschung, einen international beachteten Stellenwert erarbeitet.

In den vergangenen Jahren kam es zu immer enger werdender Vernetzung mit der Wiener Berufsrettung und anderen Organisationen. Dadurch konnten auch viele innovative Projekte gestartet werden, die die präklinische Versorgung kritisch erkrankter PatientInnen maßgeblich verbessert hat.