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Christoph Neumayer erhält rumänischen Export Club Award

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(Wien, 05-12-2017) Christoph Neumayer, interimistischer Leiter der klinischen Abteilung für Gefäßchirurgie der MedUni Wien, wurde vom rumänischen Export Club (ec) mit Sitz in Bukarest und Wien für besondere Verdienste um rumänische Patienten mit dem Export Club Gala Award ausgezeichnet.

„Über Jahre hinweg hat Herr Professor Neumayer, im Rahmen seiner Tätigkeit innerhalb der MedUni Wien, besondere Verdienste um rumänische Patienten, mit Betonung auf seinen unermüdlichen Einsatz als Gefäßchirurg und derzeit interim. Leiter der Klinischen Abteilung für Gefäßchirurgie erworben. Die Humanität des Herrn Professors und die Art und Weise in der er die wissenschaftlichen Werte der MedUni Wien an rumänische Ärztekollegen vermittelt hat, haben das Präsidium des ec überzeugt ihm die Auszeichnung des Jahres 2017 zu verleihen“, heißt es in einer Begründung.

Die Preisverleihung erfolgte auf Vorschlag des rumänischen Primarius Gabriel Smarandache, Lehrbeauftragter an der Universität für Medizin und Pharmakunde „Carol Davila“ und Chirurg des Universitätskrankenhauses in Bukarest, Rumänien.

Zur Person
Christoph Neumayer ist ao. Universitätsprofessor an der Universitätsklinik für Chirurgie der MedUni Wien/AKH Wien, Klinische Abteilung für Gefäßchirurgie. Klinisch beschäftigt sich Neumayer mit der Behandlung von komplexen Aortenaneurysmen Protheseninfektionen,  der Chirurgie der Halsschlagadern sowie der peripheren Gefäßchirurgie und der endothorakalen Sympathektomie. Desweiteren forciert er gefäßchirurgische Eingriffe im Rahmen interdisziplinärer Tumoroperationen sowie Hybrideingriffe (kombiniert offen und endovaskulär) gemeinsam mit den Partnern der Klin. Abteilung für kardiovaskuläre und interventionelle Radiologie.

Seine Lehrtätigkeit umfasst regelmäßig die Hauptvorlesung in Gefäßchirurgie, und die Betreuung zahlreicher Diplom- und PhD-Arbeiten. Weiters war er für die Erstellung des Ausbildungskatalogs in “Gefäßchirurgie” für KPJ-Studierende in Österreich verantwortlich.

Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Erforschung der Pathophysiologie des Ischämie-Reperfusionsschadens der Skelettmuskulatur, der Pathophysiologie von Aortenaneurysmen und Carotisstenosen sowie den Langzeitergebnissen nach endothorakaler Sympathektomie. Seine wissenschaftlichen Auszeichnungen umfassen den “Finlandia Preis” 2002 und 2016, den Förderpreis von “European Surgery” und den “3. Wissenschaftspreis“ 2005 der Medizinischen Gesellschaft von Niederösterrreich. Von November 2016 bis Oktober 2017 hatte Neumayer eine Gastprofessur an der Jagiellonischen Universität in Krakau, mit der auch eine enge wissenschaftliche Kooperation besteht.

Christoph Neumayer publiziert über klinische und experimentelle Gefäßchirurgie und hält regelmäßig bei nationalen und internationalen Tagungen eingeladene Übersichtsreferate und wissenschaftliche Beiträge.

Er ist als Gutachter für zahlreiche wissenschaftliche Journale tätig und ist Mitglied mehrerer nationaler und internationaler Fachgesellschaften.