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MedUni Wien trauert um Hanns Hofmann

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(Wien, 02-02-2017) Univ. Prof. Dr. Hanns Hofmann, der 1967 als schnellster seines Jahrganges sein Medizinstudium an der Universität Wien absolvierte, begann seine akademische Laufbahn im selben Jahr am Hygieneinstitut der Universität Wien. Gemeinsam mit  seinem Mentor Prof. Dr. Christian Kunz, dem ersten Vorstand des 1971 neu gegründeten Instituts für Virologie, legte er den Grundstein für eine international hoch anerkannte klinische Virologie in Österreich.


Er leistete Pionierarbeit bei der Entwicklung schneller virusdiagnostischer Methoden und habilitierte sich 1973 in diesem Fach im Alter von nur 29 Jahren. Zusammen mit Prof. Kunz, der die FSME-Impfung entwickelt hatte, führte er zahlreiche klinische Impfstudien durch. Seine wissenschaftlichen Leistungen sind in der Veröffentlichung von mehr als 180 wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert. Im Laufe der Jahre hat er durch sein Wirken maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung des Instituts und der klinischen Virologie in Österreich beigetragen.


Von 1991 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2007 leitete er die klinische Abteilung für Klinische Virologie im AKH und war von 1996 bis 2004 Vorstand des Klinischen Instituts für Virologie der Universität Wien. Mit seinem umfangreichen klinisch-virologischen Wissen war er über viele Jahre ein kompetenter Ansprechpartner nicht nur für ärztliche Kollegen und die Gesundheitsbehörden, sondern auch für viele Patienten. Als engagierter Universitätslehrer hat er eine Reihe von Fachärzten für Virologie ausgebildet und viele Medizinstudenten für das Fach Virologie begeistert.

Die Professoren und Professorinnen des Zentrums für Virologie