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Peter Schellongowski erhält ESICM Young Investigator Award 2017

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(Wien, 28-09-2017) Peter Schellongowski, Intensivmediziner an der Universitätsklinik für Innere Medizin I der MedUni Wien und des AKH Wien, wurde für eine Studie zu akutem Lungenversagen bei KrebspatientInnen von der European Society of Intensive Care Medicine (ESICM) mit dem Young Investigator Award ausgezeichnet. 

Peter Schellongowski erhielt die Auszeichnung für sein Projekt „Characteristics and outcomes of cancer patients with acute respiratory distress syndrome potentially fulfilling inclusion criteria for veno-venous extracorporeal membrane oxygenation: the YELENNA Study“

Das akute Lungenversagen ist der häufigste Grund für nicht geplante Aufnahmen von KrebspatientInnen auf eine Intensivstation. Deren Versorgung stellt IntensivmedizinerInnen und KrebsspezialistInnen vor eine Reihe spezifischer Herausforderungen. Trotz bemerkenswerter Fortschritte innerhalb der vergangenen Jahre ist die prognostische Relevanz dieses Krankheitsbildes, vor allem in fortgeschrittenen Stadien, nach wie vor erheblich.

Die von Schellongowski initiierte prospektive multi-nationale Observationsstudie des “Caring for Critically Ill Immunocompromised Patients Multinational (Nine-I) Network” untersucht erstmals und detailliert die Charakteristika und Verläufe von KrebspatientInnen mit der schwersten Form des akuten Lungenversagens, dem sogenannten „Acute Respiratory Distress Syndrome“. Ein Fokus liegt dabei auf denjenigen PatientInnen, die in Zukunft möglicherweise vom Einsatz der sogenannten extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) profitieren könnten.

Zur Person:
Peter Schellongowski schloss das Studium der Medizin nach Aufenthalten in Münster (D) und New Orleans (USA) 2003 in Wien ab. Nach seiner Ausbildung an der Intensivstation 13i2 der Universitätsklinik für Innere Medizin I (Leiter: Thomas Staudinger) ist er seit 2011 ebendort als Facharzt für Innere Medizin mit Zusatzfach Intensivmedizin und seit 2015 als assoziierter Professor tätig. Er ist Begründer und Leiter der Arbeitsgruppe für Hämato-Onkologische Intensivmedizin der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeine und Internistische Intensiv- und Notfallmedizin (ÖGIAIN), stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Intensivmedizin in der Hämatologie und Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO), sowie Mitbegründer und Co-Koordinator der Deutsch-Österreichischen Initiative „iCHOP“, welche Fortbildungs- und Wissenschaftsaktivitäten zum Thema kritisch kranke Krebspatienten interdisziplinär bzw. Fachgesellschafts-übergreifend koordiniert. Außerdem ist er Mitglied des Vorstandes der ÖGIAIN sowie Deputy Chair des ESICM NEXT Committees.