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Startschuss zur Initiative Spin-off Austria

WTZ Ost unter Führung der MedUni Wien als wichtiger Unterstützer des Programms – Projektideen sind gefragt.
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(Wien, 08-09-2017) Am gestrigen Donnerstag erfolgte der Startschuss zum Programm Spin-off Austria. Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wissenschaft, Harald Mahrer, stellte die Initiative gemeinsam mit Vertretern und VertreterInnen aus Wissenschaft, Forschung und Wissenschaft vor, darunter auch die MedUni Wien, die maßgeblich an Spin-off Austria beteiligt ist: Das Wissenstransferzentrum Ost (WTZ Ost) unter der Führung der MedUni Wien (Koordinator ist Michael Hoschitz) begleitet und unterstützt die neue Initiative.

Mit Spin-off Austria sollen Unternehmensgründungen von jungen Forscherinnen und Forschern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen angekurbelt werden. Die Initiative soll dazu beitragen, Forschungsergebnisse in konkrete Geschäftsideen zu gießen und diese bis zur Gründung eines Unternehmens voranzutreiben. Dieses Programm solle helfen, so Mahrer, „die Lücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schließen und die Expertise und das Potenzial beider Welten bestmöglich zu verbinden“. Dadurch könnten in den kommenden drei Jahren 40 bis 50 neue Spin-offs entstehen. Zum Vergleich. 2016 gab es an den 22 Universitäten in Summe 23 Spin-offs.

Spannende Geschäftsideen sind gefragt!

„In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium und der Förderungsgesellschaft FFG wird ein Unterstützungskonzept des WTZ Ost (http://www.wtz-ost.at/) den Fellows helfen, unternehmerische Kompetenzen aufzubauen und ihrer Geschäftsideen weiterzuentwickeln“, erklärt Hoschitz. „Wir möchten hiermit auch gleich alle WissenschafterInnen der MedUni Wien dazu motivieren, uns spannende Geschäftsideen zu melden, um mit optimaler Unterstützung bei diesem Programm teilnehmen zu können. Den Auswahlprozess einer internationalen Jury werden nur exzellente Projekte bestehen, diese gibt es an der Medizinischen Universität Wien, davon bin ich überzeugt.“  

An der MedUni Wien sind Meldungen von Projektideen hier möglich: wenden sie sich an den Technologietransfer  der MedUni Wien www.meduniwien.ac.at/technologietransfer

Das Förderprogramm
Spin-off Austria besteht aus einem Fellowship-Programm und darauf aufbauend soll in späterer Folge bei der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws) ein Risikokapitalfonds aufgelegt werden. Das Fellowship ermöglicht Forscherinnen und Forschern, sich ausschließlich auf die Weiterentwicklung ihrer Forschungsergebnisse hin zu konkreten Geschäftsideen zu konzentrieren. Dazu werden sie für bis zu 18 Monate unterstützt und erhalten eine Förderung von maximal 500.000 Euro. Mentoring, Coaching und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen sie dabei zusätzlich. Das Fellowship-Programm ist mit 15 Mio. Euro dotiert und wird über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt. Bewerbungen sind ab sofort bis 18. Jänner 2018 möglich. Einreichfristen für weitere Ausschreibungen sind geplant bis August 2018, Jänner 2019 sowie August 2019.
Zielgruppe von Spin-off Austria sind AbsolventInnen, AssistentInnen, ProfessorInnen und wissenschaftliches Personal (inkl. Studierender) an Universitäten, Fachhochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, die marktrelevante Forschungsergebnisse aufweisen.

Weitere Infos unter: https://www.ffg.at/spin-off-initiative