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Verein WiSIA mit Sustainability Award 2018 in der Kategorie Strukturelle Verankerung ausgezeichnet

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Bild: HBF/Clemens Schwarz
v.l.n.r.: Jurorin Bettina Leidl (Kunst Haus Wien), Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Isabella Ellinger (MedUni Wien), Claudia Eder (Orthopädisches Spital Speising), Bundesminister Heinz Fassmann, Enikö Kallay (MedUni Wien), Ildikó Merta (TU Wien), Vitore Shala-Mayrhofer (Landwirtschaftskammer Österreich)

(Wien, 07-06-2018) Der Verein WISIA („Women in Science - an Interdisciplinary Association") wurde mit dem Sustainability Award 2018 in der Kategorie Strukturelle Verankerung ausgezeichnet. Dieses hochschulübergreifende Netzwerk verbindet seit seiner Gründung im Jahr 2009 Forscherinnen und fördert gegenseitigen Austausch und gemeinsame Projekte. An dem Verein sind auch mehrere Forscherinnen der MedUni Wien beteiligt.

Um Nachhaltigkeitsprozesse in der österreichischen Hochschullandschaft zu fördern und besser bekannt zu machen, wurde im Herbst 2007 der Sustainability Award als gemeinsame Initiative vom Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ins Leben gerufen  – er wird alle zwei Jahre an die innovativsten und nachhaltigsten Hochschulen vergeben.

In dem Verein engagieren sich mit Ruth Kutalek (Zentrum für Public Health), Enikö Kallay und Isabella Ellinger (beide am Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung) drei Forscherinnen der MedUni Wien. Ruth Kutalek arbeitet als Medizinanthropologin aktuell in Afrika zu viralen hämorrhagischen Fiebern wie etwa Ebola, Enikö Kallay erforscht molekulare Mechanismen, wodurch Vitamin D und Kalzium Dickdarmkrebs vorbeugen. Isabella Ellinger arbeitet u.a. in den Bereichen Entwicklung von Algorithmen zu automatisierten Gewebserkennung sowie Optimierung der Eisensupplementationstherapie in der Schwangerschaft.

WiSIA unterstützt Nachhaltigskeitsziele der UNO
WiSIA-Forscherinnen arbeiten einzeln, aber vor allem auch als Verein daran, die von den Vereinten Nationen definierten Nachhaltigkeitsziele zu kommunizieren und zu erreichen. 2015 wurde auf einem UN-Gipfel die neue „Nachhaltige Entwicklungsagenda 2030“  verabschiedet. Darin haben die teilnehmenden Länder 17 Ziele definiert, um die Armut zu beenden, unseren Planeten zu schützen und Wohlstand für alle zu erreichen. In den nächsten 15 Jahren sollen dazu bestimmte Subziele umgesetzt werden. Globales Ziel ist es, das Leben von Millionen zu ändern.
Interdisziplinäre Schwerpunkte von WiSIA liegen hier in den Bereichen Gender Equality und Quality Education. Die WISIA-Vertreterinnen an der MedUni Wien sind hier vor allem im Bereich Good Health engagiert.

WiSIA
Der Verein "WISIA - Women in Science - an Interdisciplinary Association" wurde von den Teilnehmerinnen des „fFORTE_Coaching - Frauen in Forschung und Technologie" 2008/09 des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF) gegründet, um Wissenschafterinnen in Österreich über den Zeitraum des Coachings hinaus zu vernetzen.

Der seit 2009 bestehende Verein dient der Zusammenarbeit von Frauen in der Wissenschaft und Kultur, der Förderung der Weiterbildung und des gegenseitigen Austausches, sowie der Durchführung von Forschungs-, Kultur- und Vernetzungsprojekten und der Publikation daraus resultierender Erkenntnisse.

Zu den bisherigen wissenschaftlichen Erfolgen der Vereinsmitglieder zählen EU-, FWF-,  FFG-, und WWTF- geförderte Forschungsprojekte, sowie eingeworbene Mittel von "forIMuse - Forschung an Museen" des BMBWF, der Herzfelder'schen Familienstiftung (FWF), Hochschuljubiläumsstiftung d. St.Wien, Jubiläumsfonds (OeNB), doc fForte (ÖAW), Appear (ADC), und Klimafonds (bmvitt). Dazu kommen 1 Firmengründung, mehrere Dokumentarfilme, 26 verlegte Bücher und viele wissenschaftliche Preise. WISIA Frauen engagieren sich speziell im Bereich Wissenschaftsbildung, was sich an eingeworbenen Sparkling Science (BMBWF)-, FemTech (bmvitt/FFG)-, Talente regional (bmvitt/FFG)-Projekten, und über 30 umgesetzte Talente-Praktika der FFG ablesen lässt.