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Daniela Hainberger erhält L’Oréal Österreich Stipendium

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Bild: Andreas Klinger
Daniela Hainberger mit Anton Zeilinger

(Wien, 23-10-2018) Daniela Hainberger, PhD-Studentin der MedUni Wien, erhält ein L’Oréal Österreich Stipendium im Rahmen der internationalen Initiative FOR WOMEN IN SCIENCE. Sie bekommt eine Förderung für ihr Forschungsprojekt zur Rolle von NCOR1 in CD4-positiven T-Helferzellen.

Daniela Hainberger studierte Biologie an der Universität Innsbruck (Bakk.Biol.) und schloss danach das Masterstudium Molekularbiologie an der Universität Wien ab. Ihre Master Thesis verfasste sie in der Arbeitsgruppe von Wilfried Ellmeier am Institut für Immunologie der MedUni Wien, wo sie seit 2014 als PhD-Studentin im PhD-Programm Inflammation and Immunity (IAI) arbeitet. Im Jahr 2017 absolvierte sie einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt an der University of Minnesota (bei Michael A. Farrar).

Im Rahmen ihres Projektes beschäftigt sich Daniela Hainberger mit den CD4-positiven T-Helferzellen und interessiert sich im speziellen für das Molekül NCOR1. NCOR1 ist ein sogenannter Co-Repressor, dessen Aufgabe es ist, andere Moleküle, mit jeweils individuellen Funktionen, zu Genen zu rekrutieren, um diese zu regulieren. Diese Regulationsmechanismen ändern den ON/OFF-Status von Genen und steuern dadurch die Entwicklung und Funktion von Zellen in unserem Körper, unter anderem von T-Zellen. Schon eine geringe Störung dieser Mechanismen kann enorme Auswirkungen haben und zu Veränderungen im Immunsystem führen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Ausbleiben einer effizienten und zielgerichteten Immunantwort oder zu einem Angriff des Immunsystems auf köpereigene Strukturen, wie das bei Autoimmunerkrankungen der Fall ist. Daher ist es wichtig, diese grundlegenden Regulationsprozesse im Detail zu verstehen. Ziel ihrer Dissertation ist es, mithilfe von molekularbiologischen und immunologischen Methoden die Rolle von NCOR1 in CD4-positiven T-Helferzellen aufzuklären.

Das L'Oreal Austria Fellowship ist ein Programm von L'Oreal in Zusammenarbeit mit der Österreichischen UNESCO-Kommission und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Es unterstützt ausgezeichnete weibliche Wissenschafterinnen in frühen Karrierestufen und aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen. Damit soll auch die Öffentlichkeit auf das weibliche Potenzial in der Wissenschaft hingewiesen werden.