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Ewald Unger ist "Inventor of the Year" der MedUni Wien

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Bild: MedUni Wien/Hörmandinger
Ewald Unger mit Vizerektorin Michaela Fritz und den KollegInnen des Technologietransfers

(Wien, 30-01-2018) Ewald Unger vom Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik wurde zum „Inventor of the Year 2017“ der Medizinischen Universität Wien gewählt.

Ewald Unger hat 28 Erfindungen (Zeitraum 2005-2017) gemeldet. Viele dieser Technologien wurden zum Patent angemeldet (16 Patentfamilien mit über 60 Einzelpatenten). So war er beispielsweise maßgeblich an der technologischen Entwicklung des High-Emotion-Frühgeborenen-Simulators „Paul“ des MedUni-Wien-Spin-offs SimCharacters GmbH beteiligt, der bereits mehrere Preise wie zum Beispiel zuletzt den renommierten Houskapreis 2017 gewonnen hat.  

Die „Erfinder-Kombination“ von MedizinerInnen/NaturwissenschafterInnen mit TechnikerInnen ist oftmals ein Schlüsselfaktor in der erfolgreichen Umsetzung einer Idee in Richtung Produkt. Dies zeigt sich auch bei Ewald Unger in den IP-/Lizenzverträgen, die bereits erfolgreich mit Firmenpartnern abgeschlossen werden konnten.

Sein erfinderisches Wirken umfasst die Themenbereiche Prothetik, Chirurgische Instrumente, Implantate inkl. dentale Implantate und Chirurgie, Elektroden, spezielle Bohr- und Trepaniergeräte, Simulatoren, Aktuatoren, artifizielle Trainingsvorrichtungen u.v.a. Er hat in mehreren PRIZE Projekten (Prototypenentwicklungsprojekten der Austria Wirtschaftsservice GmbH) bei der Umsetzung von Prototypen mitgearbeitet.

„Ewald Ungers breites Spektrum an erfolgreichen Projekten und Patenten spiegelt nicht nur seine „Lust am Erfinden“ wider, sondern auch sein extrem breites ingenieurwissenschaftliches Know-How im Bereich der Medizintechnik“, beschreibt Michaela Fritz, Vizerektorin für Forschung und Innovation der MedUni Wien, Ewald Ungers Qualitäten: „Sein Innovationsgeist und seine kollegiale Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen, Kliniken, Abteilungen und sogar anderen Universitäten sind eine stetige Quelle für Erfindungen aus dem Bereich der Medizintechnik.“

Zur Person
Ing. Ewald Unger maturierte an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt TGM in Wien 1200 und arbeitete danach zwei Jahre bei der Firma Medimplant in Wien (Produktion und Weiterentwicklung des “Wiener Atemschrittmachers”). Im Jahr 1990 wechselte er an das Institut für Biomedizinische Technik und Physik der MedUni Wien (damals noch medizinische Fakultät der Universität Wien). Seither entwickelt und produziert er eigenständig und in Teamarbeit biomedizintechnische Geräte und Software.