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MedUni Wien trauert um Martina Hamböck

Ärztin an der Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie verstorben
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Wir nehmen Abschied von Dr. Martina Hamböck

In tiefer Trauer und mit Betroffenheit müssen wir das unerwartete Ableben unserer Kollegin Frau Dr. Martina Hamböck bekannt geben.

Frau Dr. Hamböck entwickelte bereits in der Schulzeit Interesse an der Medizin. Während des Studiums, welches sie mit Auszeichnung abschloss, sammelte sie im Rahmen der Famulaturen Erfahrungen in unterschiedlichen Fachrichtungen, unter anderem auch in der Unfallchirurgie. So verfasste sie ihre Diplomarbeit, die in weiterer Folge erfolgreich publiziert wurde, aus dem Themenbereich des Schädelhirntraumas an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie. Bis August 2020 erfolgte die Ausbildung an der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin an der Medizinischen Universität Wien. Darüber hinaus beendete sie erfolgreich ihr PhD-Programm am Institut für Immunologie der Medizinischen Universität Wien. Sie trat am 1. September 2020 eine Facharzt-Ausbildungsstelle an der Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie der Medizinischen Universität Wien an, worüber sie sich sehr freute, und wo sie mit vollem Elan und Ehrgeiz ihre Arbeit stets zuverlässig erledigte. Damit kam sie ihrem großen Traum, als Fachärztin unfallchirurgisch tätig zu werden, einen großen Schritt näher.

Neben ihren Aktivitäten an der Klinik engagierte sie sich auch standespolitisch und leitete das Referat für Universitätsangelegenheiten der Ärztekammer Wien.

Im Oktober 2020 erhielt Martina Hamböck für ihre herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Radiologie und Nuklearmedizin als Erstplatzierte den Rudolf-Höfer Preis, welcher ihr am 14. Oktober 2020 im Billrothhaus feierlich überreicht wurde.

In tiefer Trauer und dankbarer Würdigung ihrer Leistungen verabschieden wir uns von unserer verstorbenen Kollegin. Wir vermissen eine engagierte, wissbegierige und zuverlässige Mitarbeiterin. Wir bekunden allen Hinterbliebenen unser tiefstes Mitgefühl.


Stefan Hajdu im Namen der gesamten Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie an der Medizinischen Universität Wien