
Am 18. Mai 2026 wurde die österreichische Universitätenkonferenz von Frau Bundesministerin Holzleitner darüber informiert, dass die Bundesregierung eine beispiellose Kürzung des gesamtösterreichischen Universitätsbudgets plant. In der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode 2025–2027 steht den 22 österreichischen Universitäten ein Gesamtbudget von 16,5 Milliarden Euro zur Verfügung.
Die Universitätenkonferenz hat deutlich gemacht, dass aufgrund der Inflationsprognosen für die kommende Leistungsvereinbarungsperiode 2028–2030 eine Erhöhung auf 18 Milliarden Euro notwendig wäre, um den laufenden Betrieb und die Ziele der FTI Strategie in der bestehenden Form fortführen zu können. Stattdessen steht nun ein Budgetansatz von 15,5 Milliarden Euro im Raum.
Unter Einbeziehung der erwarteten Inflation würde dieser Ansatz einer faktischen Kürzung des Universitätsbudgets um rund 14 Prozent entsprechen. Eine Kürzung in dieser Größenordnung wäre für die österreichischen Universitäten ohne gravierende Folgen auf Forschung, Lehre und Patient:innenversorgung nicht umsetzbar.
Alle österreichischen Universitäten rufen daher am 27. Mai 2026 um 13 Uhr zu einer Großdemonstration vor dem Hauptgebäude der Universität Wien am Universitätsring auf.