(Krems/Wien, 15-06-2026) Ein neuer Themenband der Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaft bereitet zentrale Ergebnisse der Forschungskooperation „Vienna Water Resource Systems 2020+“ für die Praxis auf. Die Medizinische Universität Wien ist über das Interuniversitäre Kooperationszentrum für Wasser und Gesundheit (ICC Water & Health) an der langfristigen Forschung zur sicheren Trinkwasserversorgung beteiligt.
Wien zählt international zu den Vorzeigestädten in der Trinkwasserversorgung. Damit das auch unter veränderten Rahmenbedingungen wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum und steigendem Ressourcendruck so bleibt, untersucht die Forschungskooperation „Vienna Water Resource Systems 2020+“ wissenschaftliche Grundlagen für eine sichere Trinkwasserversorgung der Zukunft.
Getragen wird die Kooperation vom Interuniversitären Kooperationszentrum für Wasser und Gesundheit (ICC Water & Health), einer Plattform der Technischen Universität Wien, der Medizinischen Universität Wien und der Karl Landsteiner Privatuniversität, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wien – Wiener Wasser. Die MedUni Wien bringt dabei ihre Expertise an der Schnittstelle von Wasserqualität, Gesundheit und medizinischer Forschung ein.
Der nun erschienene ÖWAW-Themenband „Forschung für sicheres Trinkwasser“ fasst sieben international begutachtete wissenschaftliche Arbeiten sowie ein Editorial zusammen. Im Fokus stehen Auswirkungen globaler Veränderungen, neue technologische Lösungen, regulatorische Entwicklungen sowie Fortschritte in Analytik, Modellierung und künstlicher Intelligenz. Die Beiträge sind Open Access verfügbar und richten sich insbesondere an Akteur:innen aus Wasserwirtschaft, Verwaltung und Forschung.
Publikation:
Farnleitner, A. H., Zunabovic-Pichler, M. Zwischen Alpen und Metropole: Wissenschaft für sicheres Trinkwasser im Zuge der VIWA 2020+ Forschungskooperation (Stadt Wien und ICC Water & Health). Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft (2026). DOI: 10.1007/s00506-026-01225-
https://link.springer.com/journal/506/volumes-and-issues/78-5
Interuniversitäres Kooperationszentrum Wasser und Gesundheit