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Inna Tulaeva zu 75. Lindauer Nobelpreisträgertagung eingeladen

Forscherin des Instituts für Pathophysiologie und Allergieforschung nimmt an interdisziplinärer Jubiläumstagung teil
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(Wien, 24-03-2026) Inna Tulaeva vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der Medizinischen Universität Wien wurde zur Teilnahme am 75. Lindau Nobel Laureate Meeting ausgewählt. Die interdisziplinäre Tagung findet von 28. Juni bis 3. Juli 2026 in Lindau statt. 

Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen zählen zu den international renommierten Begegnungsformaten für Nachwuchswissenschafter:innen. Zur 75. Ausgabe werden rund 75 Nobelpreisträger:innen und mehr als 600 Young Scientists aus aller Welt erwartet. Die Tagung 2026 ist interdisziplinär ausgerichtet und bringt die Nobel-Disziplinen zusammen. Die Teilnahme bietet ausgewählten jungen Wissenschafter:innen die Möglichkeit zum wissenschaftlichen und persönlichen Austausch mit Nobelpreisträger:innen sowie mit exzellenten Nachwuchsforschenden aus aller Welt. 

Laut den Veranstalter:innen richtet sich das Programm an besonders vielversprechende Young Scientists und versteht sich als internationales Netzwerk des wissenschaftlichen Dialogs.
Inna Tulaeva erhält bei der Veranstaltung die Möglichkeit, ihre Arbeit zur HBV preS basierten rekombinanten Peptid Carrier Impfung vorzustellen – ein Projekt, das sie seit Beginn ihres PhD-Studiums bei Rudolf Valenta kontinuierlich weiterentwicket. Aus der Forschung zur allergenspezifischen Immuntherapie gegen Gräserpollen entstand ein vielversprechender Impfstoffkandidat gegen Hepatitis B, sowohl präventiv als auch therapeutisch. Dazu wurde bereits eine klinische Studie abgeschlossen (NCT03625934), die Veröffentlichung wird vorbereitet.

Zur Person
Inna Tulaeva schloss 2016 ihr Medizinstudium an der Sechenov-Universität (Moskau, Russland) ab und promovierte 2021 in Immunologie an der Medizinischen Universität Wien. Sie absolvierte Zertifizierungslehrgänge in Innerer Medizin sowie Allergologie und Immunologie und die Ausbildung zur Prüferin für klinische Studien. Ihr Hauptinteresse gilt der Entwicklung von Impfstoffen gegen infektiöse und nicht-infektiöse Erkrankungen zu deren Behandlung und Prophylaxe. Der Arbeitsschwerpunkt umfasste die Entwicklung von Impfstoffen und Diagnostika für HBV, SARS-CoV-2, Gräser- und Birkenpollenallergie sowie Katzen- und Hundeallergie.