(Wien, 11-03-2026) Harald Teufelsbauer von der Universitätsklinik für Allgemeinchirurgie der MedUni Wien wurde mit dem ukrainischen Orden des Heiligen Panteleimon ausgezeichnet. Der Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich durch außergewöhnliche medizinische Professionalität, besonderes ethisches Verhalten und Barmherzigkeit gegenüber Patient:innen hervorheben. Zur Zeit steht die Auszeichnung insbesondere für eine persönliche relevante Beteiligung am Kampf der Ukraine für Freiheit und Unabhängigkeit.
Bereits 2007 initiierte Harald Teufelsbauer gemeinsam mit seiner Frau Maryana Teufelsbauer eine Kooperation zwischen der Medizinischen Universität Ternopil und der Medizinischen Universität Wien. In der Folge wurde ihm die Ehrenprofessur der Medizinischen Universität Ternopil verliehen. Seit Beginn des Krieges beteiligt er sich gemeinsam mit ukrainischen Kolleg:innen an der chirurgischen Versorgung von militärischen und zivilen Kriegsopfern sowie von Gefäßpatient:innen.
Orden des Heiligen Panteleimon
Der Orden gilt als höchste öffentliche Anerkennung der Ukraine für herausragende Leistungen im Gesundheitswesen. Er würdigt Persönlichkeiten, die sich durch außergewöhnliche Professionalität, ethisches Verhalten und Barmherzigkeit gegenüber Patient:innen auszeichnen. Derzeit steht die Auszeichnung insbesondere für eine persönliche, relevante Beteiligung am Kampf der Ukraine für Freiheit und Unabhängigkeit.
Verleihung in Wien
Die Verleihung erfolgte am 30. November 2025 im Rahmen einer Festmesse in der Jesuitenkirche in Wien. Anschließend wurde Harald Teufelsbauer bei einem Empfang in der Ukrainischen Botschaft in Wien geehrt.
Die Auszeichnung wurde bisher u. a. den Chirurgen Nikolaj Amossow und Oleksandr Shalimow, den ukrainischen Kirchenoberhäuptern Filaret Denysenko, Volodymyr Sabodan und Ljubomyr Husar sowie der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen zuerkannt.