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Rebecca Herzog erhält Förderpreis der Öst. Gesellschaft für Nephrologie

(Wien, 25-10-2014) Rebecca Herzog von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien erhielt den Förderpreis der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie für die beste Nephrologische Publikation des Jahres.

Die prämierte Arbeit "Dynamic O-Linked N-Acetylglucosamine Modification of Proteins Affects Stress Responses and Survival of Mesothelial Cells Exposed to Peritoneal Dialysis Fluids" wurde im Mai 2014 im Journal of the American Society of Nephrology (JASN, IF: 9.5) publiziert. Die Arbeit zeigt zum erstem Mal, dass es durch die Behandlung mit Peritonealdialyseflüssigkeiten, die zur Nierenersatztherapie eingesetzt werden, zu einer Beeinflussung einer speziellen Modifikation von zellulären Proteinen mit einem Zuckerrest (O-GlcNAc) kommt. Des Weiteren konnte die Beteiligung dieser Proteinmodifizierung am Zellüberleben und die Möglichkeit der klinisch anwendbaren pharmakologischen Intervention gezeigt werden. Der vergebene Förderpreis ist mit 4.500 Euro dotiert.
Im Moment beschäftigt sich die Arbeitsgruppe weiter mit dem Einfluss von Peritonealdialyseflüssigkeiten auf zelluläre Mechanismen und untersucht dazu in aktuellen klinischen Studien die Auswirkungen einer pharmakologischen Intervention.

Zur Person
Rebecca Herzog graduierte nach der Ausbildung zur Biomedizinischen Analytikerin am AKH Wien im Jahr 2012 zum Master of Biomedical Sciences am FH Campus Wien. Seit Oktober 2012 absolviert sie ihr PhD-Studium an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde im Dissertationsprogramm POeT (Programm für Organversagen, -ersatz und Transplantationsmedizin / Program for Organfailure-, replacement and Transplantation) der MedUni Wien in der Arbeitsgruppe von Christoph Aufricht.

Zum Artikel
Rebecca Herzog, Thorsten O. Bender, Andreas Vychytil, Katarzyna Bialas, Christoph Aufricht and Klaus Kratochwill: Dynamic O-Linked N-Acetylglucosamine Modification of Proteins Affects Stress Responses and Survival of Mesothelial Cells Exposed to Peritoneal Dialysis Fluids