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CCC beginnt Kooperation mit der Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft

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Bild: KABEG
v.l.n.r.: Rektor Markus Müller, KABEG-Vorstand Arnold Gabriel und AKH-Direktor Herwig Wetzlinger

(Wien, 26-09-2017) Die Medizinische Universität Wien, das AKH Wien und die KABEG (Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft) haben eine Absichtserklärung zur intensiven Kooperation in den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Patientenversorgung unterzeichnet. Durch die Vernetzung des Comprehensive Cancer Center Vienna mit dem Klinikum Klagenfurt soll das diagnostische und therapeutische Wissen gebündelt und so eine höchstmögliche Behandlungsqualität in Kärnten angeboten werden.

Das von der KABEG betriebene Klinikum Klagenfurt hat als Schwerpunktkrankenhaus mit Zentralversorgungscharakter eine tragende Rolle in der Gesundheitsversorgung in Kärnten. Das Haus gilt als onkologisches Referenzzentrum und Leitspital in der Onkologie für Kärnten. Durch die enge Vernetzung mit der Medizinischen Universität Wien und dem Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien soll die onkologische Versorgung weiter verbessert werden. Die Therapien bei Tumorerkrankungen werden immer individueller und Spezialisierungen gewinnen mehr an Bedeutung. „Wir können durch die vertiefende Kooperation auf die Expertise der Wiener Spezialisten zurückgreifen und die Patienten gleichzeitig wohnortnahe versorgen“, so KABEG-Vorstand Arnold Gabriel. Ebenso wird es den Kärntner PatientInnen möglich sein, an klinischen Studien teilzunehmen und dadurch Zugang zu modernen Behandlungsmethoden zu erhalten. Markus Müller, Rektor der MedUni Wien, Herwig Wetzlinger, Direktor der Teilunternehmung AKH Wien und KABEG-Vorstand Arnold Gabriel haben dazu eine Absichtserklärung mit konkreten Inhalten unterzeichnet.

Klinikum Klagenfurt wird Partner des CCC
Die MedUni Wien und das AKH Wien betreiben gemeinsam das Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC). Das Klinikum Klagenfurt wird affiliierter Partner des Zentrums. In weiterer Folge soll auch in Klagenfurt ein onkologisches Zentrum etabliert werden. „Neben exzellenter Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen, mit ausdrücklicher Förderung klinischer Studien, sieht das Comprehensive Cancer Center die Grundlagenforschung über die Entstehung, das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren, als vorrangige Aufgabe an“, erklärt Rektor Markus Müller.
Verstärktes Augenmerk auf ärztliche Ausbildung
Das Klinikum Klagenfurt ist bereits Lehrspital der MedUni Wien, Studierende können Teile der Ausbildung in Kärnten absolvieren. „Künftig sollen Kärntner Ärzte weitere Spezialausbildungen in Wien absolvieren können“, sagt Herwig Wetzlinger.

Die Säulen der Kooperation
•    Das diagnostische und therapeutische Wissen wird durch den intensiven Austausch in der onkologischen Forschung und Therapie gebündelt.
•    Durch die Übernahme von Qualitätsmanagementsystemen und Ablaufmodellen des CCC wird höchstmögliche Behandlungsqualität sichergestellt.
•    Für Kärntner ÄrztInnen werden Spezialausbildungen ermöglicht, die an der MedUni Wien gelehrt werden.
•    Die KABEG wird mit dem Klinikum Klagenfurt affiliierter Partner des Comprehensive Cancer Center und als solches zertifiziert.
•    Mehrere klinische Studien und Forschungsvorhaben werden gemeinsam durchgeführt.

Eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern der KABEG, dem AKH Wien und der MedUni Wien wird nun die Details weiter ausarbeiten.