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Posterpreise an Nachwuchsforscher des Klinischen Instituts für Pathologie der MedUni Wien

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(Wien, 26-09-2017) Jan Pencik und Huang-Chang Liang vom Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien wurden bei der Herbsttagung der Österreichischen Gesellschaft für Pathologie in Velden (14. bis 16. September) mit Posterpreisen ausgezeichnet.

Schwerpunkte der Tagung in Kärnten waren Klinische Pathologie, Molekularpathologie, Head&Neck Cancer und Zytologie. Auch auf Grundlagenwissenschaft wurde großer Wert gelegt, was auch in einer erfolgreichen wissenschaftlichen Posterausstellung dokumentiert wurde.

Zwei der drei verliehenen Posterpreise gingen an das Klinische Institut für Pathologie der Medizinischen Universität Wien und dort an die Abteilung für Experimentelle Pathologie.

Huang-Chang Liang aus der Gruppe von Olaf Merkel wurde prämiert mit seiner Arbeit: „The AP-1 -BATF and -BATF3 module is essential for growth and survival of anaplastic large cell lymphoma“

Jan Pencik aus der Gruppe von Lukas Kenner wurde prämiert mit seiner Arbeit: „Aberrant STAT3-AMPK signaling targets distinct subgroups of lethal prostate cancer“

Jan Pencik studierte in Olomouc und Brno (Tschechische Republik) Biochemie in den Jahren von 2005 bis 2009. Er absolvierte einen Forschungsaufenthalt an der Universität Stuttgart (Deutschland), bevor er 2010 am LBI-CR in Wien bei Lukas Kenner seine Doktorarbeit begann. Seither widmete er sich am Ludwig Boltzmann-Institut und am Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien der Analyse eines Mausmodells zur Entstehung von Prostasta-Krebs durch die Inaktivierung von IL-6/STAT3 oder/und PTEN, was zur Veröffentlichung dieser Studie führte. Die Studie entstand unter Leitung von Lukas Kenner und Brigitte Hantusch innerhalb eines Kooperationsprojekts mit der klinischen Abteilung für Nuklearmedizin und dem Center for Biomarker Research in Medicine (CBmed GmbH, www.cbmed.org).
Seit dem Abschluss seines PhD-Studiums arbeitet er als PostDoc in der Arbeitsgruppe von Lukas Kenner.


Jack Liang studierte Life-Sciences in Taipei Taiwan von 2009-2012. Ging danach an das Imperial College in London wo er seine Masterarbeit zum Thema DNA Reparaturmechanismen im Eierstockkrebs abschloss. Im Rahmen des von der EU geförderten Marie-Sklodowska Curie Internationalen Training Netzwerkes „ALKATRAS-ALK as a Target of Translational Science“ wurde er im Jahr 2016 vom Kokoordinator des Projektes Olaf Merkel nach Wien an das Klinische Institut für Pathologie, Abteilung für experimentelle Pathologie geholt. Er hat seitdem die CRISPR/Cas9 Technologie am Institut etabliert und widmet sich den Transkriptionsfaktoren aus der AP1-Familie genannt BATF und BATF3 und ihrer Rolle im kindlichen T-Zelllymphom. Er arbeitet im Moment an seiner Dissertation in der Arbeitsgruppe von Olaf Merkel.