Wir bieten Ihnen hier Pollenflugvorhersagen und Empfehlungen, die auf wissenschaftlich ausgewerteten Daten sowie unserer Expertise basieren. Ziel ist es Betroffene von Pollenallergien in Wien möglichst umfassend, treffsicher und unentgeltlich zu informieren.
Aktueller Pollenflug
LEGENDE
Aus aktuellem Anlass:
Die Kräuterpollensaison ist zu Ende gegangen! Damit endet die Pollensaison 2026.
Neben unseren Pollenflugkalendern bieten wir diese praktische Überblicksgraphik, um den Pollenflug über ein Kalenderjahr zu visualisieren.
Mehr zu diesem Saisonüberblick finden Sie hier.
Copyright: MedUni Wien, www.pollenservice.wien
Abbildung: Blühstatus der neophytischen Beifußarten (Stand 22. Oktober 2026): abgeblühte Blühkörbchen des Kamtschatka Beifußes (links) und des Einjährigen Beifußes (rechts).
Mittel- und langfristige Prognose
Diese Prognose gibt Ihnen einen Überblick für einen längeren Zeitraum, damit Sie besser planen können.
Die Pollensaison 2026 endet!
Die späte Blüte der neophytischen Beifußarten im Herbst endet mit dem Blühende des Kamtschatka Beifußes (siehe Abbildung). Der Einjährige Beifuß blühte schon früher ab.
Damit endet die Pollensaison 2026.
Die Messungen werden fortgeführt und wir halten Sie hier weiterhin am Laufenden.
Die Pilzsporensaison neigt sich ihrem Ende zu, allerdings sind noch relevante Konzentration an Pilzsporen in der Luft zu messen. Eine weitere Reduktion auf geringe Werte ist für demnächst zu erwarten.
Pollenflug Steckbrief
Pilzsporen:
Stand der Saison: Ende der Hauptzeit/Sporenflug
Trend: abnehmend
Zeitpunkt des Startes der Saison: im langjährigen Schnitt
Die üblichen Pollenflugzeiten finden Sie in unserem Pollenflugkalender.
Pollenspektrum:
Es befindet sich auch Pollen von Zeder und Efeu in der Luft.
Stand: 22. Oktober 2026
Derzeitiges Hauptallergen: Pilzsporen
Pollenflugzeit in Wien: Mai bis Oktober
Vorkommen in Wien: Die Schimmelpilze, die hier im Fokus stehen, gedeihen auf Vegetation. Das reicht von Blumenerde bis zu Getreidefeldern. Hinweis: Die Konzentrationen der Pilzsporen in der Außenluft haben nichts mit etwaigen Belastungen und Vorkommen von Schimmelpilzen in Innenräumen zu tun.
Wer sind „die Pilzsporen“?
Die Sporen der Schimmelpilze Alternaria und Cladosporium sind allergologisch von Bedeutung, vor allem Erstere. Die hier beschriebenen Pilzsporen sind die wichtigsten in Bezug auf die Außenluft. Es gibt diverse Pilzsporen, die in Innenräumen vorhanden sind bzw. die sich auf Nahrungsmitteln ausbreiten. Neben Allergien können Schimmelpilze auch eine toxische Wirkung bis hin zur Mykose (Befall der inneren Organe) zur Folge haben.
Alternaria gehört zu den Schwärzepilzen. Er wächst vor allem auf Vegetation und verursacht Pflanzenkrankheiten und kann auch zu Ernteausfällen führen (Obst, Getreide). Da er sich gerne auch auf trockenen Pflanzen befindet, sollte man als Betroffener vom Rasenmähen absehen. Man findet Alternaria aber auch im Wohnbereich.
Cladosporium gehört ebenso zu den Schwärzepilzen. Er fühlt sich in Wäldern, Gärten und Sumpfgebieten wohl. Er ist der häufigste Schimmelpilz in der Außenluft.
Kreuzreaktivität: Grundsätzlich besteht Kreuzreaktivität zu Sporen anderer Schimmelpilze (z.B. Aspergillus, Epicoccum).
- Der Pollenservice Wien ist Teil der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie der MedUni Wien.
- Die Zusammenarbeit mit der GeoSphere Austria umfasst den Abgleich von Vorhersagen sowie den Austauch von Pollen- und Wetterdaten.
- Der Pollenservice Wien ist offizieller Kooperationspartner des Gesundheitsdienstes (MA15) der Stadt Wien.