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Spezialisierungen im Masterstudium Medizinische Informatik

Das Festlegen auf konkrete Kernfachkombinationen (KfK) ermöglicht es den Studierenden fachliche Spezialisierung im Studium zu setzen.

Die Kernfachkombinationen bilden einen entscheidenden Teil des Masterstudiums Medizinische Informatik, da Studierende damit einen klaren Schwerpunkt in ihrer wissenschaftlichen Arbeit legen. Die KfK gliedern sich in unterschiedliche Blöcke:

  • Bioinformatik
  • Neuroinformatik
  • Klinische Informatik
  • Public Health Informatics

Jeder dieser Blöcke umfasst 24 ECTS und besteht aus Vorlesungen und damit zusammenhängenden Übungen. Während ein Teil der Kernfachkombinationen bereits im ersten Semester absolviert wird, liegt der Großteil dieser Lehrveranstaltungen im dritten Semester.


Auswahl der Kernfachkombinationen

Kernfachkombination können nur abgehalten werden, wenn sich mindestens 5 Studierende dafür interessieren. Sie finden jedoch auf jeden Fall statt, sobald mindestens sieben Studierende diese absolvieren wollen. 

Um den Studierenden die Auswahl der KfK zu erleichtern, wird in der ersten Woche jedes Wintersemesters eine Ringvorlesung abgehalten, in der Ziele und Inhalte dieser KfK vermittelt werden. Die Studierenden müssen ihre Entscheidung für eine dieser KfKs bis zu einer bestimmten Frist bekannt geben. Daraufhin sind die StudentInnen so schnell wie möglich darüber Frist zu informieren, welche KfKs abgehalten werden.


Projektstudium als Alternative zur KfK

Im Rahmen ihrer gewählten KfK können Studierende ein Projektstudium absolvieren. Dieses soll die Möglichkeit bieten, die entsprechenden Qualifikationen nicht ausschließlich durch die Absolvierung von Lehrveranstaltungen, sondern auch durch die praktische Arbeit an einem medizininformatischen Projekt zu erwerben. 

Die Studierenden erarbeiten dabei aus den Erfordernissen des Projekts heraus das nötige Wissen zur Durchführung es Projektes. Das erfolgt zum Teil in einem angeleiteten Selbststudium, zum Teil in der Absolvierung von Lehrveranstaltungen - jeweils in Rücksprache mit der Betreuerin oder dem Betreuer.

Voraussetzung für die Teilnahme an Projektstudien sind entsprechende praktische Fertigkeiten (etwa Programmierung, Software Engineering, etc.) und BetreuerInnen, die bereit sind, die Anleitung der Studierenden zu übernehmen.