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Spezialisierungen im Masterstudium Medizinische Informatik

Das Festlegen auf eine konkrete Kernfachkombinationen (KfK) ermöglicht es den Studierenden, eine fachliche Spezialisierung im Studium zu setzen.

Die Kernfachkombinationen bilden einen entscheidenden Teil des Masterstudiums Medizinische Informatik, da Studierende damit einen klaren Schwerpunkt in ihrer wissenschaftlichen Arbeit legen. Die folgenden fünf KfKs stehen zur Auswahl:

KfK Bioinformatik:
bestehend aus

  • Einführung in die Molekulare Biologie (6 ECTS)

  • Bioinformatik (6 ECTS)

  •  Machine Learning in der Medizin (3 ECTS)
    oder
    Systemanalyse (3 ECTS)

zur Erlangung der folgenden Kompetenzen:

  • Kenntnisse über die molekulare Biologie und die Beschaffenheit von „-omics“-Daten

  • Die Fähigkeit, Computermodelle über die Zusammenhänge in molekularen Prozessen zu erstellen und zu analysieren

  • Die Fähigkeit, in großen Mengen von „-omics“-Daten Strukturen zu identifizieren

KfK Neuroinformatik:
bestehend aus

  • Introduction to Neuroscience (6 ECTS)

  • Neuroinformatik (6 ECTS)

  • Machine Learning in der Medizin (3 ECTS)
    oder
    Simulationsmodelle (3 ECTS)

zur Erlangung der folgenden Kompetenzen:

  • Kenntnisse über die Physiologie des Nervennetzes, insbesondere die neuronale Informationsverarbeitung

  • Die Fähigkeit, Simulationsmodelle des Nervennetzes zu erstellen und zu analysieren

  • Die Fähigkeit, in großen neurophysiologischen und neurologischen Datenmengen Strukturen zu identifizieren

KfK Public Health Informatics:
bestehend aus

  • Public Health Policy and Healthcare Management (6 ECTS)

  • Methodische Grundlagen der Public Health Informatics (6 ECTS)

  • Complex Systems II - Applications (3 ECTS)
    oder
    Analyse medizinischer Lebensdauerdaten (3 ECTS)

zur Erlangung der folgenden Kompetenten:

  • Kenntnisse über das Gesundheitssystem und deren Management

  • Die Fähigkeit, Computermodelle über die Auswirkungen von Maßnahmen im Gesundheitsbereich zu erstellen und zu analysieren

  • Die Fähigkeit, Outcomes von präventiven oder therapeutischen Maßnahmen zu quantifizieren oder vorherzusagen

KfK Informatics for Assistive Technology:
bestehend aus

  • Medizinische Forschung (6 ECTS)

  • Prothetik und Steuerung (6 ECTS)

  • Mobile Health & Wearable Computing (3 ECTS)

zur Erlangung der folgenden Kompetenzen:

  • Kenntnisse über die Durchführung klinischer Studien, insbesondere Gerätestudien

  • Die Fähigkeit, Computerprogramme zur Steuerung medizinischer Geräte zu entwickeln und zu testen

  • Die Fähigkeit, Apps für mobile medizinische Geräte zu entwickeln

KfK Klinische Informatik:
bestehend aus

  • Methoden der Medizin (3 ECTS)

  • Medizinische Ethik (3 ECTS)

  • Health Information Management and Retrieval (6 ECTS)
    oder
    Visuelle Datenanalyse in der Medizin (6 ECTS)

  • Medizinische Sprachverarbeitung & Text Mining (3 ECTS)

zur Erlangung der folgenden Kompetenzen:

  • Kenntnisse über die diagnostischen und therapeutischen Abläufe in der Medizin

  • Die Fähigkeit, Methoden des Informationsmanagements oder -retrievals auf klinische Daten anzuwenden und damit den Arzt/ die Ärztin im Umgang mit den Patienten/ Patientinnen zu unterstützen

  • Die Fähigkeit, Daten aus der klinischen Praxis zu analysieren

Jeder dieser KfKs umfasst neben den erwähnten Modulen auch ein Praktikum und ein Seminar zur Vertiefung in die Thematik.


Projektstudium

Studierende können nach Maßgabe der Möglichkeiten anstelle einiger im Curriculum vorgesehener Lehrveranstaltungen ein Projektstudium absolvieren. Dieses Projektstudium besteht aus einem Projektpraktikum, das inhaltlich den Erwerb von Kenntnissen und Fähigkeiten von Lehrveranstaltungen aus den Töpfen Anwendungsfächer und Interdisziplinäre Informatik im Umfang von bis zu 18 ECTS ersetzt.

Im Projektpraktikum arbeiten die Studierenden aktiv in einem konkreten medizinischen Projekt mit und erarbeiten aus den Erfordernissen des Projektes heraus das zur erfolgreichen Durchführung erforderliche Wissen nach Rücksprache mit den Lehrenden der entsprechenden Lehrveranstaltungen und nach Approbation durch den Curriculumdirektor.