(1) Voraussetzung für die Zulassung zum Universitätslehrgang ist der Nachweis über:
a) ein abgeschlossenes Bachelorstudium mit mindestens 180 ECTS oder ein anderes Studium mindestens desselben hochschulischen Bildungsniveaus an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung in einer der folgenden Disziplinen:
- Humanmedizin
- Jura/Rechtswissenschaften
- Pharmazie
- Psychologie
- Gesundheits- und Krankenpflege
- Pflegewissenschaften
- Soziale Arbeit
- Ergotherapie
- Physiotherapie
- Diätologie
b) und mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:
- Palliativ- und Hospizpflege
- Pflege in der integrierten Versorgung
- Diätologie
- Ergotherapie
- Physiotherapie
- Psychologie
- Psychotherapie
- Seelsorge
- Sozialarbeit
Als „einschlägig“ werden berufliche Tätigkeiten verstanden, bei denen entweder psychosoziale und/oder medizinische Orientierung im Vordergrund steht.
(2) Die Studienwerber:innen haben die für den erfolgreichen Studienfortgang notwendigen Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau C1 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen entweder durch international anerkannte Sprachzertifikate/-diplome oder Abschlusszeugnisse (z.B. Reifeprüfungszeugnis aufgrund des Unterrichts in dieser Sprache, Abschluss eines Studiums in der betreffenden Unterrichtssprache) oder im Rahmen einer Überprüfung durch die wissenschaftliche Lehrgangsleitung nachzuweisen.
(3) Vorausgesetzt werden weiters Computerkenntnisse, die eine problemlose Nutzung einer Lehrund Lernplattform sowie die Benützung von Literaturdatenbanken ermöglichen.
(4) Dem Antrag auf Zulassung ist ein Bewerbungsschreiben und ein Curriculum Vitae beizulegen.
(5) Die wissenschaftliche Lehrgangsleitung überprüft die Eignung der Bewerber:innen aufgrund der vorgelegten Unterlagen und allenfalls einem persönlichen Gespräch.
(6) Die Zulassung ist jeweils nur vor Beginn des Universitätslehrgangs möglich. Die wissenschaftliche Lehrgangsleitung legt die maximale Zahl der Teilnehmer:innen pro Universitätslehrgang unter Berücksichtigung der nach pädagogischen und organisatorischen Gesichtspunkten und nach Maßgabe des Budgetplans der zur Verfügung stehenden Studienplätze fest.
(7) Ausnahmefälle für die Zulassung nach dem Beginn des Universitätslehrgangs können nur von der:dem Curriculumdirektor:in nach Vorschlag der wissenschaftlichen Lehrgangsleitung genehmigt werden, sofern die Absolvierung äquivalenter Lehr- und Lerninhalte nachgewiesen werden kann.
(8) Gemäß § 70 Abs. 1 Z 3 iVm § 51 Abs. 2 Z 22 UG haben die Teilnehmer:innen die Zulassung zum Universitätslehrgang als außerordentliche Studierende zu beantragen. Über die Zulassung des Lehrgangsteilnehmenden entscheidet das Rektorat auf Vorschlag der wissenschaftlichen Lehrgangsleitung nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Studienplätze und der Qualifikation der Bewerber:innen