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Feier zur baulichen Fertigstellung des „Center for Translational Medicine“ am MedUni Campus AKH

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(c) Ludwig Schedl
von links: Herwig Wetzlinger (AKH Wien-Direktor), Peter Hacker (Gesundheitsstadtrat Wien), Walter Berger (MedUni Wien), Eva-Maria Holzleitner (Wissenschaftsministerin), Markus Müller (MedUni Wien-Rektor), Stefan Gara (Digitalisierungssprecher NEOS), Josef Moser (Moser Architecs), Marius Moser (Moser Architecs)

 

(Wien, 23-04-2026) Mit der offiziellen baulichen Fertigstellung des Center for Translational Medicine (CTM) wurde heute ein weiterer bedeutender Meilenstein für den Medizin- und Forschungsstandort Wien erreicht. Vertreter:innen aus Wissenschaft, Gesundheitswesen und Politik – darunter Ministerin Eva-Maria Holzleitner und Stadtrat Peter Hacker – würdigten die bauliche Fertigstellung eines der modernsten Forschungsgebäude Österreichs am Standort von AKH Wien und MedUni Wien.
 

Das CTM umfasst rund 14.000 Quadratmeter Nutzfläche und bietet hochmoderne Infrastruktur für translationale Medizin. Neben innovativen Forschungsgruppen beherbergt das Gebäude Laborflächen, eine Biobank sowie Einrichtungen für Bioinformatik und präklinische Forschung. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse rasch in die klinische Anwendung zu überführen und damit Patient:innen schneller von medizinischem Fortschritt profitieren zu lassen.

„Mit der baulichen Fertigstellung des CTM setzen wir einen entscheidenden Schritt für die Zukunft der medizinischen Forschung in Österreich. Das Gebäude schafft optimale Voraussetzungen, um Innovationen schneller vom Labor ans Krankenbett zu bringen“, betont Herwig Wetzlinger, Direktor des Universitätsklinikums AKH Wien. Auch Markus Müller, Rektor der MedUni Wien und Vorsitzender des Supervisory Boards des Universitätsklinikums AKH Wien, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Mit dem Center for Translational Medicine schaffen wir einen Ort, an dem Grundlagenwissenschaft und Klinik unmittelbar zusammenarbeiten. Das Zentrum bietet die gesamte Kette von der experimentellen Laborforschung bis zur klinischen Phase-I/II-Forschung in einem Gebäude und beschleunigt damit den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in konkrete Verbesserungen für Patientinnen und Patienten."

Seitens der Politik wurde die Bedeutung des CTM für den österreichischen Standort und hochwertige Patient:innenversorgung hervorgehoben. Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, unterstrich den gesellschaftlichen Nutzen, der durch die Verbindung der Grundlagenforschung, klinischer Expertise und Versorgungspraxis entsteht, während Peter Hacker, amtsführender Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, die Rolle Wiens als internationaler Gesundheits- und Forschungsstandort betonte. Auch Stefan Gara, Digitalisierungssprecher der NEOS Wien, hob die Bedeutung des CTM als zukunftsweisende Investition in Forschung, Innovation und eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung hervor. Mit dem CTM entsteht eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Praxis. Die Infrastruktur ist darauf ausgelegt, neue Therapien und Arzneimittel unter höchsten Qualitätsstandards, einschließlich GMP-Bedingungen, zu entwickeln und zu testen.

Die heutige Feier markiert den Übergang von der Bauphase in die finale Inbetriebnahme. In den kommenden Monaten werden die Forschungsbereiche schrittweise bezogen und in Betrieb genommen, bis am 1. Oktober 2026 dann die offizielle Eröffnung erfolgt.