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Laufstrecken

Laufstrecke am Unicampus Altes AKH in Wien

Der Krebsforschungslauf ist wieder zurück auf der Originalrunde am Unicampus Altes AKH (Spitalgasse 2, 1090 Wien). Wir freuen uns, für den 16. Lauf am 8.10. wieder auf den Campus zurückzukehren! Sie können aber auch dieses Jahr Ihre eigene Laufstrecke wählen und dort laufen, wo Sie am liebsten möchten – Hauptsache, Sie laufen mit.

Los geht es im Hof 2 zwischen den MedUni Wien Towern mit Blick in Richtung Radio 88.6-Bühne - nach einem kurzen Startspurt kommt die erste Rechtskurve auf die ELOG-Gerade, bevor es links in den Durchgang zum Hof 1 geht. Achtung: am Beginn des Durchgangs ist eine Bodenunebenheit! 

Im Hof 1 motiviert MEDahead: "run ahead", bevor Norgine nach rechts winkt und die Strecke unter den Erste Bank-Bogen einbiegt. Der lauschige Gastgarten der Stiegl-Ambulanz bleibt rechts liegen, genauso wie die Team-Area der Erste Bank, bis am Ende der Allee die Sanofi-Kehre 180 Grad links um das Denkmal von Theodor Billroth führt.

Im Sommer-Camp rechts neben der Strecke lässt man die Saison ausklingen, das Team von Roche hat den Teppich ausgerollt und lässt Ballons steigen. Dann zeigt die MSD-Piazza leicht nach rechts und etwa 50 Schritte später der Abbvie-Corner nach links. Hier liegt mit SOLO pizza e birra die dritte Gastroinsel im Hof 1, der man später einen Besuch abstatten kann.

Geradeaus, an der Aula der Universität Wien vorbei, führt die Strecke in den Hof 7, Home of UNIQA, und nach dem Durchgang in Hof 10 ruht der META-Communication-Blick. Wenige Schritte weiter, gegenüber dem Bethaus, lädt der Takeda-Kranich zu einem Erinnerungsfoto ein und gleich nebenan gibt's frisch gezapftes Wiener Wasser direkt an der Strecke.

Durch die Boehringer-Gasse und an der Säule der Siemens Healthineers vorbei kann man es laufen lassen, denn es geht leicht bergab, bis die Strecke am Ende der Van Swieten Gasse scharf nach links in den Kräuterhof biegt. Kopfsteinpflaster, eine kleine Stufe und der schmale Durchlauf machen diese Kurve zur technisch anspruchsvollsten Passage. Dann belohnt der Gilead-Way neben dem neu eröffneten Josephinum und nach einer weiteren 90-Grad-Linkskurve und an Lilly vorbei, zieht es leicht bergauf auf die Radio 88.6-Gitarre zu.

Astra-Zeneca leitet den Schwenk in den Garnisonshof, wo die Samba-Trommler von Batala Boom unter dem Bogen der Merkur-Versicherung den Takt angeben. Am Ende des Garnisonshofes zeigt LifeBrain den Weg durch einen Durchgang zum höchsten Punkt der Runde, dem Pfizer-Turn, und ein paar Laufschritte später markiert Der Standard die Verpflegungsstation.

Rechts steht der Narrenturm seit mittlerweile 238 Jahren, geradeaus kann man schon die Servier-Kurve sehen, die links in den Hof 3 führt. Achtung, am Beginn des Durchgangs nach der Kurve ist eine Bodenunebenheit. Die Bristol-Myers-Squibb-Zone bringt mit Kies Abwechslung auf den Boden, der sonst durchwegs asphaltiert ist. Sobald man bei der Kühne+Nagel Team-Area in den Hof 2 einbiegt, ist Start-Ziel auch schon im Blick und gleich nach der Nutribullet-Zielkurve beginnt die Stempelzone. Nächste Runde.


Wo laufen beim Distant Run?

Jeder kann beim Distant Run für den eigenen Krebsforschungslauf am 8. Oktober eine persönliche Strecke wählen. Wem die große Auswahl Kopfzerbrechen bereitet, kann sich hier inspirieren lassen. Wir haben mithilfe der Krebsforschungslauf-Community einige Vorschläge zusammengestellt:

Etwa 52 Hektar ist die weitläufige Parkanlage zwischen 2. und 20. Bezirk, bekannt durch die Augarten Porzellanmanufaktur und die Wiener Sängerknaben, die dort ihr Domizil haben. Hier ist übrigens auch die älteste barocke Gartenanlage Wiens, der Park steht als gartenarchitektonisches Denkmal unter Denkmalschutz.

Melittas Lieblingslaufstrecke ist der Prater: "Dort ist es einfach zu jeder Jahreszeit und Tageszeit wunderschön ob am Morgen oder im Sommer während der Mittagspause, dort findest du immer den richtigen Weg für dich. Auch im Herbst/Winter abends, während es vielleicht rundum stürmt, ist es dort immer passend ..."

Die meisten kennen den Wiener Prater von der Hauptallee, in der Eliud Kipchoge am 12. Oktober 2019 mit 1:59:40 einen Marathon-Fabelrekord aufgestellt hat. Hier gibt es aber nicht nur schnellen Asphalt auf den 4,4 Kilometern zwischen Praterstern und dem "Lusthaus", sondern rechts und links davon auch malerische Singeltrails in den Praterauen, die unglaubliche 6 km² groß sind.

Für Ultraläufer:innen gibt es Verbindungen zum Donaukanal (z.B. bei der Stadion- und Rotundenbrücke) und zur Donauinsel (bei der Freudenau).

17 Kilometer lang schlängelt sich der Donaukanal von Nussdorf im Norden bis zur Freudenau im Süden durch die Wiener City und hat sich längst einen Namen als Freizeitoase gemacht. Beide Ufer sind durchgängig entsprechend ausgebaut und werden auch von Radfahrer:innen gerne benützt. Zwischen Friedensbrücke und Urania kann es dabei auch schon einmal etwas dichter werden, nördlich und südlich davon ist deutlich weniger los. Von Nussdorf zur Freudenau geht es durchwegs leicht bergab, dafür Richtung Norden stets leicht bergauf. Vom Donaukanal gibt es direkte Verbindungen zur Donauinsel (bei der Schleuse Nußdorf und dem Winterhafen Freudenau), sowie zum Prater (mehrere Möglichkeiten zwischen Franzensbrücke und Freudenau).

 

Rund um die Wiener Ringstraße sind es 5,2 Kilometer, gespickt mit Sehenswürdigkeiten. Wenn man den Kreis schließen möchte, kommen entlang des Kai/Donaukanal (zwischen Ringturm und Urania) noch ca. 1,5 Kilometer dazu. Die gesamte Runde ist als Fuß- und Radweg zwischen den Alleebäumen gut ausgebaut und wer es gemächlich angehen möchte, den stören auch die Pausen bei den Ampeln nicht.

 

Julian mag es abwechslungsreich und läuft prinzipiell am Donaukanal, auf der Donauinsel, im Türkenschanzpark, am Ring oder im Alten AKH. Seinen Lauf für die Krebsforschungslauf plant er im Schlosspark Schönbrunn.

Unzählige Kilometer breite und schmale - großteils fein geschotterte Wege ziehen sich durch die 160 Hektar große Parkanlage. Von breiten, ebenen und schnurgeraden Fluchten (Hietzinger Tor bis Meidlinger Tor = ca. 1km) bis zu Singeltrails durch den Wald auf die Gloriette (60 Höhenmeter) bietet dieses Laufareal für jeden Geschmack etwas - einen sensationellen Ausblick von der Gloriette über Wien inklusive.

 

Helmut organisiert mit seiner Firma einen Krebsforschungslauf in der Lobau. Die 22 km² große Au am östlichen Donauufer im Süden Wiens ist Naturschutzgebiet und eine der letzten großen Aulandschaften Mitteleuropas. Die idyllischen Wege führen an Teichen und Lacken vorbei, mehr als 800 Pflanzen, 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien- und 13 Amphibien- sowie 60 Fischarten sind hier beheimatet.

Zwischen Lainzer Tor und Kaiserin Sissys Hermesvilla gibt es eine ebene asphaltierte 2km-Runde, wer den Lainzer Tiergarten als Laufareal aber richtig auskosten möchte, sollte etwas geübter sein, denn es geht ordentlich hinauf und hinunter. Zwischen dem Eingang Nikolaitor und dem Hirschgstemm oder Rohrhaus sind ca. 200 Meter Höhenunterschied, die Hubertuswarte liegt noch einmal 100 Meter höher. Dafür gibt es gut gepflegte und befestigte Wege, Orientierungstafeln und jede Menge Schatten: Vier Fünftel der 2.450 Hektar Naturschutzgebiet sind Wald. Eine beliebte 22 Kilometer lange Route geht außen um die Lainzer-Tiergarten-Mauer.

Tobias ist Fan des Türkenschanzparks im 18 Bezirk. Unter anderem weil es hier so viele Teiche, Bäche und Springbrunnen gibt. Das leicht kupierte Gelände ist von zahlreichen asphaltierten Wegen durchzogen. Bei einer Pause kann man auch die zahlreichen botanischen Seltenheiten aus aller Welt betrachten, die hier von der Universität für Bodenkultur gepflanzt wurden.

21 Kilometer lang und 250 Meter breit ist das Wiener Freizeit-Eldorado zwischen Donau und Neuer Donau und mit mehreren U-Bahn- (U1, U2, U6) und Schnellbahn-Linien auch perfekt mit Öffis zu erreichen. Auf den Hauptwegen zwischen Nord- und Reichsbrücke muss man an schönen Tagen zwischen Radfahrer:innen, Skater:innen, Läufer:innen und Kinderwägen die Augen offen halten, auf den Wegen direkt am Donauufer und vor allem nördlich und südlich ist durchwegs weniger los. Auch die gegenüberliegenden Ufer bieten tolle Möglichkeiten: Am "Treppelweg" am Handelskai kommt man bis in den Prater bzw. nach Klosterneuburg, am Kaisermühlendamm bis in die Lobau.

Etwa fünf Kilometer lang ist der idyllische Weg rund um den Erlaufsee, der am Fuß der Gemeindealpe liegt und durch den die Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark verläuft. Eine Initiative aus Mariazell organisierte hier am 9.10.2021 bereits zum zweiten Mal einen gemeinsamen Lauf für die Krebsforschung.

Die heute älteste erhaltene herrschaftliche Allee Mitteleuropas ist wohl der schönste Weg, um zum Schloss Hellbrunn zu gelangen. Teresa liebt es, die etwa 2,5 Kilometer Schotterstrecke entlang uralter Bäume zu laufen, mit Blick auf den Untersberg, die Wiesen und Felder der geschützten Landschaft rechts und links der Allee. Zudem gibt es immer was zu sehen, wenn man am Schloss Frohnburg, der Forellenzucht Grill, der Pferdetränke, an der Reiter:in und Pferd kurz verschnaufen können oder auch der Villa Emslieb, die zur Galerie Ropac gehört, vorbei läuft.

Eine der beliebtesten Laufstrecken in der Stadt Salzburg ist wohl jener endlose Kai, der zu beiden Seiten entlang der Salzach durch die Stadt führt. Startet man im Stadtteil Mülln, läuft man entlang der Salzburger Altstadt stadtauswärts bis nach Hellbrunn und weiter, wenn man möchte. Christina startet am liebsten am Rudolfskai, direkt in der Innenstadt, und läuft dann entlang dem Künstlerhaus bis zur Karolinenbrücke, wechselt auf die andere Salzachseite und läuft dann entlang des Volksgartens bis zur Überfuhrbrücke, wo man in einem geselligen Gasthaus mit wunderschönem Gastgarten eine Verschnaufpause einlegen kann.

 

"Fräulein Flora" hat Wanderkarten gewälzt, die Laufschuhe geschnürt und viel Schweiß beim Probelaufen vergossen. Herausgekommen sind sechs Laufrunden in allen Schwierigkeitsgraden und in allen Ecken der Stadt.

  • Salzachseen-Saalachspitz-Runde: 6,8 km | 7 Höhenmeter
  • Eichetwald-Almkanal-Runde: 7,5 km | 10 Höhenmeter
  • Plainberg-Runde: 6,5 km | 130 Höhenmeter
  • Ischlerbahn-Runde: 8 km | 90 Höhenmeter
  • Glasenbachklamm-Runde: 9 km | 230 Höhenmeter
  • Fürstenbrunn-Walserwiesen-Runde: 11 km | 200 Höhenmeter

Genaue Beschreibungen dieser Runden gibt´s direkt bei Fräulein Flora - danke für die tolle Recherche und Dokumentation.