Die 9. Fachtagung des Psychologischen Fachgremiums der Medizinischen Universität Wien zum Thema "Innovation Zukunft" findet am 19.02.2027 statt und bietet Fachvorträge von Expertinnen zu Zukunftsthemen und Innovationen in der Psychologie.
Weitere Informationen folgen.
Das psychologische Fachgremium vergibt anlässlich der 9. Fachtagung den Rudolf Quatember Preis für herausragende wissenschaftliche Publikationen an der Medizinischen Universität Wien aus dem Bereich der Psychologie.
Ausgewählt wird jene wissenschaftliche Originalarbeit mit Peer-Review aus dem vergangenen Jahr mit dem höchsten Impact-Faktor.
Der/die Erstautor:in muss zum Stichtag XX.XX aktives Mitglied des psychologischen Fachgremiums, dokumentiert über die Teilnahme am internen Verteiler (pfg@listserv.meduniwien.ac.at) sein.
Die Auswahl der wissenschaftlichen Publikation erfolgt durch die Stabsstelle für Evaluation und Qualitätsmanagement der Medizinischen Universität Wien.
Das psychologische Fachgremium vergibt anlässlich der 8. Fachtagung den Rudolf Quatember Preis für herausragende wissenschaftliche Publikationen an der Medizinischen Universität Wien aus dem Bereich der Psychologie.
Ausgewählt wird jene wissenschaftliche Originalarbeit mit Peer-Review aus dem vergangenen Jahr mit dem höchsten Impact-Faktor.
Der/die Erstautor:in muss zum Stichtag 16.12.2024 aktives Mitglied des psychologischen Fachgremiums, dokumentiert über die Teilnahme am internen Verteiler (pfg@listserv.meduniwien.ac.at) sein.
Die Auswahl der wissenschaftlichen Publikation erfolgt durch die Stabsstelle für Evaluation und Qualitätsmanagement der Medizinischen Universität Wien.
Das klinisch-psychologische Fachgremium vergibt anlässlich der Fachtagungen den Rudolf Quatember Preis für herausragende wissenschaftliche Publikationen am Allgemeinen Krankenhaus/Universitätskliniken aus dem Bereich der Klinischen Psychologie.
Informationen über Prof. Dr. Rudolf Quatember
Rudolf Quatember war ein klinischer Neuropsychologe der ersten Stunde. Nach Schulzeit und Matura in Linz studierte er an der Wiener Universität bei Prof. Kainz Philosophie und Sprachpsychologie und promovierte 1957 zum Doktor der Philosophie. Bereits 1953 trat er als wissenschaftliche Hilfskraft in die damalige Psychiatrisch-Neurologische Universitätsklinik unter Hans Hoff ein und wurde 1957 zum Universitätsassistenten bestellt. Es folgten postgraduelle Ausbildungen am National Hospital London und am Kings College Cambridge bei O.L. Zangwill sowie Studienaufenthalte am Neuropsychologischen Institut der Universität Moskau bei A.R. Luria, am MIT in Boston und bei Hecaen in Paris. 1962 wurde er noch durch Hans Hoff mit der Leitung des damaligen Psychologischen Laboratoriums an der Psychiatrisch-Neurologischen Universitätsklinik betraut. Aus beengten räumlichen Verhältnissen und minimalen instrumentellen und apparativen Mitteln heraus entwickelte Quatember, der sich nach der Aufteilung der Kliniken für die Fortführung seiner Tätigkeit an der Neurologischen Universitätsklinik unter Herbert Reisner entschieden hatte, eine Abteilung für Klinische Neuropsychologie, die hinsichtlich ihrer Ausstattung, der Anzahl der akademischen und studentischen Mitarbeiter sowie der aus ihr hervorgegangenen wissenschaftlichen Arbeiten zu den repräsentativsten und größten im deutschsprachigen Raum zählt. Nach der Übersiedlung der Neurologischen Klinik in das neu erbaute Allgemeine Krankhaus im Jahr 1991 stand Quatember der Abteilung bis zu seiner Emeritierung 1994 vor.
1978 habilitierte sich Rudolf Quatember an der Universität Salzburg für Psychologie, 1981 wurde er zum außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt. Er gehörte bis zu seinem Tod dem Lehrkörper der Universität Salzburg an und hielt Vorlesungen in klinischer Psychologie, Neuropsychologie und forensischer Psychologie. Neben seiner Tätigkeit als Kliniker und Wissenschafter war Rudolf Quatember über Jahrzehnte ein gesuchter und anerkannter Sachverständiger auf den Gebieten der forensischen Psychologie im Strafverfahren sowie der Berufs- und Arbeitspsychologie in Arbeitsund Sozialrechtssachen. Seine hohe wissenschaftliche Qualifikation, seine Menschenkenntnis und die Gabe, auch einem psychologischen Laien die verschiedensten Aspekte der Psychologie nahe bringen zu können, haben ihn als gefragten Vortragenden und Sachverständigen ausgezeichnet. Rudolf Quatember hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zur klinischen Psychologie, Neuropsychologie und forensischen Psychologie verfasst. Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Forschungen waren immer die zentralen Themen der Neuropsychologie, vor allem die Aphasien und die Agnosien. Die Aus- und Fortbildung zahlreicher Studenten, Diplomanden und Dissertanten im Bereich der Klinischen Neuropsychologie Neuropsychologie war ihm eine Herzensangelegenheit. Mit Stolz konnte er darauf verweisen, dass an zahlreichen psychologischen Abteilungen und Kliniken des deutschsprachigen In- und Auslandes leitende Positionen von seinen ehemaligen Mitarbeitern besetzt wurden.
Prof. Dr. Rudolf Quatember ist am 16. April 2006, kurz vor Vollendung seines 77. Lebensjahres, verstorben. Diese Würdigung wurde von Prof. Dr. Joachim Maly verfasst.
Das Psychologische Fachgremium der Medizinischen Universität Wien verleiht den Psychologischen Jungwissenschafter:innen-Posterpreis des Jahres im Rahmen der 9. Fachtagung des Psychologischen Fachgremiums der Medizinischen Universität Wien.
Zielgruppe: Der Preis richtet sich an aktive PhD/Doktoratsstudierende der Medizinischen Universität Wien mit abgeschlossenem Psychologiestudium (BA&MA, bzw. 5-jährigem Diplomstudium), welche ein Studienprotokoll oder Forschungsergebnisse aus ihrem Forschungsvorhaben als Poster präsentieren.
Einreichkriterien:
- Aufrechte Inskription in einem PhD/Doktoratscurriculum (UN094 und UN790) der Medizinischen Universität Wien
- Nachweis eines abgeschlossenen Psychologiestudiums (BA&MA, bzw. 5-jährigem Diplomstudium)
- Präsentiert wird ein Studienprotokoll oder Forschungsergebnisse, in englischer oder deutscher Sprache
Posterpräsentation/Preisverleihung: Zur Präsentation der Poster stehen Stellwände/Befestigungsmöglichkeiten (max A0, Hochformat) zur Verfügung. Die Beurteilung erfolgt durch eine Jury anhand der Kriterien
- allgemeine Qualität des Protokolls/der Forschungsarbeit: z.B. konzeptuelle Einbettung, methodisches Vorgehen, Verständlichkeit
- wegweisender Charakter des Forschungsvorhabens: Bedeutung für die Weiterentwicklung psychologischer Erkenntnisse (z.B. Modell-, Theoriebildung), Lösung drängender gesellschaftlicher oder klinischer Probleme
- übersichtliche Darstellungsweise und klare Gestaltung
Der Preis wird während der Veranstaltung verliehen. Der Preis kann ggf. geteilt verliehen werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Zuerkennung.
Einreichung/Anmeldung: Bitte senden Sie Ihr Poster und ein strukturiertes Abstract (max. 250 Worte), samt geeigneter Nachweise der Erfüllung der Einreichkriterien (alle in einem einzigen PDF, benannt mit Ihrem Namen) bis XX.XX.XXXX per E-Mail an pfg@meduniwien.ac.at. Bitte klären Sie Fragen im Zusammenhang mit den Einreichkriterien frühzeitig!
Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!
Assoc.-Prof. PD. Mag. Dr. Johann Lehrner
Assoc.-Prof. Mag. Dr. Michaela Wagner-Menghin
Mag. Dr. Anna Felnhofer
Ap.Prof. Mag. Dr. Oswald D. Kothgassner
Das Psychologische Fachgremium der Medizinischen Universität Wien
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